HaysWorld
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HR-Report 2014/2015
Hays‘ Corner:
FÜHRUNG BEWEGT UNTERNEHMEN

Zum vierten Mal in Folge greift der von Hays und dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) herausgegebene HR-Report zentrale HR-Fragestellungen in Unternehmen und Organisationen auf. Den Schwerpunkt des aktuellen HR-Reports bildet das Thema Führung.

In der immer komplexer werdenden Wirtschaftswelt ist Führung ein, wenn nicht der stabilisierende Faktor. Nicht von ungefähr nennen die von uns befragten Entscheider im aktuellen HR-Report 2014/2015 Führung als Topthema. Und es überrascht im Zuge der schnelllebigen Märkte nicht, dass das Managen von Veränderungen, wie die digitale Transformation und interne Restrukturierungen, für Führungskräfte (72%) die größte Herausforderung darstellt.

Quelle: Hays, ibe – Institut für Beschäftigung und Employability


Auf Platz zwei der Herausforderungen steht ein inhaltliches Thema, der Umgang mit der steigenden Komplexität in Unternehmen (52%). Aus Sicht der Befragten bestehen die wesentlichen Aufgaben einer Führungskraft darin, eine Feedback-Kultur zu etablieren (71%), Mitarbeiter zu motivieren (69%) und ihnen Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen (66%). Umgesetzt sind diese Anforderungen an Führungskräfte aber noch bei Weitem nicht. Aus einem wesentlichen Grund: Führungskräften fehlt die Zeit für ihre Führungsaufgaben (79%).

Quelle: Hays, ibe – Institut für Beschäftigung und Employability

 

Führungskräften fällt es nach wie vor schwer, eine Ergebniskultur zu etablieren

Das liegt vor allem daran, dass sich Manager noch zu sehr in der alten Welt bewegen, wie der empirische Befund aufzeigt. So fällt es Führungskräften nach wie vor schwer, ihre Kontrollfunktion zugunsten von mehr Eigenverantwortung (55%) zu reduzieren und eine Ergebnis- statt einer Anwesenheitsorientierung (48%) zu etablieren. Auf den Punkt gebracht: Zu viele Führungskräfte führen nicht, sondern beschäftigen sich zu sehr mit den Inhalten und der Form der Arbeit ihrer Geführten. Ein interessantes empirisches Ergebnis erbrachte auch die Frage, wie in Unternehmen Führungskarrieren gemacht werden. Sowohl für die befragten Topmanager als auch für die HR-Verantwortlichen fallen die Antworten eindeutig aus: Auf den beiden ersten Plätzen stehen hier mit weitem Abstand die strategische Nachfolgeplanung und das systematische Talentmanagement.

Quelle: Hays, ibe – Institut für Beschäftigung und Employability


Dagegen beantworten die befragten Führungskräfte aus den Fachbereichen und die Mitarbeiter ohne Führungsaufgaben die gleiche Frage komplett anders. Bei ihnen ist es der Faktor Zufall, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, der Führungskarrieren gestaltet. Als zweitwichtigsten Punkt nennen sie, die richtigen Netzwerke zu haben. Es scheinen also zwei verschiedene Stücke zu sein, die in Unternehmen gespielt werden, wenn Führungskräfte ernannt werden – das eine findet auf der inszenierten Bühne der internen Unternehmensöffentlichkeit statt, während das eigentliche Stück hinter den Kulissen gespielt wird.

Quelle: Hays, ibe – Institut für Beschäftigung und Employability

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