HaysWorld
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HaysWorld 01/17
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HaysWorld 01/16
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HaysWorld 01/12
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HaysWorld 02/12
Intelligenz

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Klaus Breitschopf, Vorstandsvorsitzender der Hays AG
Klaus Breitschopf, Vorstandsvorsitzender
der Hays AG. Foto: Horst Hamann

kennen Sie es noch – dieses Gefühl von Freiheit, Glück und purer Lebenslust, wenn das Karussell beginnt, sich zu drehen? Wenn Anfang und Ende nahtlos ineinander übergehen und man nicht mehr weiß, ob die Welt sich dreht oder man selbst? Der Faszination Karussell können sich nur wenige entziehen – und das nicht nur aus Nostalgie. Stehen die bunten Drehscheiben doch auch  symbolisch für die vielen Kreisläufe, in denen wir Menschen uns bewegen: im Tageskreislauf, im Jahreskreislauf sowie im Kreislauf der Natur mit seiner ewigen Wiederkehr von Werden und Vergehen. Ein Kreislauf, in dem nichts überflüssig ist, sondern alles umgewandelt und wiederverwendet wird.

Dieses Modell hatten der Verfahrenstechniker Michael Braungart und der US-Architekt William McDonough vor Augen, als sie das Cradle-to-Cradle®-Prinzip entwarfen. Ein  Produktentwicklungsansatz, bei dem neue Erzeugnisse von Anfang an so entwickelt werden, dass sie gefahrlos und vollständig in natürliche Kreisläufe zurückfinden oder als reine Kunststoffe und Metalle in geschlossenen technischen Kreisläufen zirkulieren, wie der Artikel „Rohstoffgewinnung nach dem  Vorbild der Natur“ beschreibt.

Wie Mensch und Natur ist also auch die Wirtschaft von Zyklen geprägt. Und dies keinesfalls nur in der Produktentwicklung. Bereits im 18. Jahrhundert erkannte der Arzt und Ökonom François Quesnais, dass sich die Einkommen in einer Wirtschaft ebenfalls in einem Kreislauf bewegen, wie Professor Jürgen von Hagen, Direktor des Instituts für Internationale Wirtschaftspolitik an der Universität Bonn, im Interview erklärt. Volkswirte, Notenbanker und Investoren wiederum beobachten scharf die Konjunkturzyklen eines Landes, um ihre Anlagestrategien entsprechend auszurichten.

Selbst die einzelnen Unternehmen durchlaufen einen Lebenszyklus, der sich in verschiedene Phasen aufteilt – von der Gründung über die Reifung und Blütezeit bis hin zur Auflösung. Doch anders als bei Menschen lässt sich der 
Alterungsprozess einer Organisation stoppen, ja gar umkehren. Wie das funktioniert und was es dazu braucht, lesen Sie im Artikel „Die Reifeprüfung“.

Doch was tun, wenn ein Kreislauf ins Stocken gerät? Sich zum Teufelskreis entwickelt, weil die Stressspirale im Arbeitsalltag immer enger wird oder die Wechselwirkungen und Rückkopplungen in der zwischenmenschlichen Kommunikation nicht mehr funktionieren? Antworten darauf geben der Führungskräftecoach, Zen-Lehrer und PR-Papst a. D. Paul Kohtes sowie die Kommunikationspsychologin Kathrin Zach im Interview.

Sollte Ihnen vor lauter Kreisläufen jetzt ganz schwindelig geworden sein, dann habe ich einen guten Tipp, wie Sie Ihren wieder in Schwung bringen: mit unseren kleinen, aber effektiven Übungen für den Arbeitsplatz, die sich in jeder Mittagspause unterbringen lassen. Damit es auch weiter rund für Sie läuft!

Eine angenehme Lektüre wünscht Ihnen

Ihr Klaus Breitschopf

Vorstandsvorsitzender der Hays AG

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