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HAYS’ CORNER:
Hays Global Skills Index 2017

Fachkräftemangel in hoch qualifizierten Berufen hält an

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Der Druck auf die globalen Arbeitsmärkte hat seit 2016 leicht nachgelassen. Grund dafür ist eine steigende Anzahl an gut ausgebildeten Zuwanderern, die gleichzeitig einen Zustrom an Fachkräften für die Länder bedeutet. Nichtsdestotrotz bleibt der Fachkräftemangel ein Thema. Nach wie vor suchen Unternehmen geeignete Spezialisten für verschiedene fachliche Aufgaben und Branchen. Das sind die zentralen Erkenntnisse der sechsten Ausgabe des Hays Global Skills Index, den Hays in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Oxford Economics im September 2017 veröffentlicht hat.

Der Report basiert auf einer Analyse von 33 Arbeitsmärkten weltweit. In Deutschland ist die Beschäftigungsquote auf Rekordniveau und steigt weiterhin an. Trotz einer leichten Entspannung auf dem weltweiten Arbeitsmarkt kämpfen die Unternehmen hierzulande damit, geeignete Fachkräfte aus dem Digitalbereich zu finden. Hauptgründe hierfür sind die erhöhte Nachfrage, der Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung sowie die Tatsache, dass das Bildungssystem etwas Zeit benötigt, sich auf die von der digitalen Transformation geforderten neuen Qualifikationen einzustellen.

Der sinkende Lohndruck auf europäischen Märkten macht es Arbeitgebern zwar leichter als im Vorjahr, Spitzenkräfte zu gewinnen und zu binden (2017: 5,7 im Vergleich zu 2016: 6,2). Doch auch wenn sich der Lohndruck in Deutschland in Branchen mit hohem Qualifikationsniveau im Vergleich zum Vorjahr um minus 0,2 Indexpunkte leicht entspannt hat (von 9,9 auf 9,7), liegt er noch immer über dem historischen Durchschnittswert. Abgesehen davon sind die Löhne für hoch qualifizierte Berufe in Deutschland um 0,9 Indexpunkte angestiegen (Wert: 7,5). Unternehmen müssen Gehälter daher künftig erhöhen, um geeignete Fachkräfte zu finden und diese langfristig zu binden. Dies gilt insbesondere für Soft- und Hardwareentwickler, IT-Berater, Projektmanager sowie Business-Analysten, deren Qualifikation in Deutschland besonders nachgefragt ist.

Der Global Skills Index 2017 zeigt zudem auf, dass durch die zunehmenden Vernetzungsmöglichkeiten und die Etablierung neuer Technologien weltweit immer mehr Arbeitskräfte flexible Arbeitsformen für sich entdecken. So hat sich im Laufe des letzten Jahrzehnts der Anteil flexibler Arbeitsformen in den USA um fünf Prozent erhöht, während in Europa die Anzahl freiberuflicher Tätigkeiten im Vergleich zur Gesamtbeschäftigung in den letzten fünf Jahren viermal so schnell gewachsen ist.

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