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Aktuelle Meldungen von Hays und aus der Personaldienstleistungsbranche

22.10.2020

Hays-Fachkräfte-Index Q3/2020

Mannheim, 22.10.2020. Die wirtschaftliche Belebung im 3. Quartal 2020 führte zu einer steigenden Fachkräftenachfrage. Der Hays-Fachkräfte-Index stieg im Vergleich zum Vorquartal um 16 Punkte auf 110 Indexpunkte an. Der coronabedingte Abschwung im 2. Quartal 2020 ist damit allerdings nicht ausgeglichen. Der aktuelle Wert liegt immer noch deutlich unter dem Niveau der letzten 3 Jahre.

Die Nachfrage nach Fachkräften entwickelte sich hingegen für die einzelnen Spezialisierungen unterschiedlich: Den stärksten Zuwachs im Vergleich zu Q2/2020 verzeichnen Life Sciences-Spezialisten (+ 33), Sales- & Marketing-Spezialisten (+ 21) sowie HR-Experten (+ 18).

 

Bei den Life Sciences-Experten sind es vor allem Biowissenschaftler, Chemiker und Data Scientists, die aktuell gesucht werden. Im Bereich Sales und Marketing gehören Social-Media-Manager (+ 111 Punkte auf 345), Content-Manager (+ 102) sowie SEO-Manager (+ 42) zu den Gewinnern. Bei den HR-Experten ist der Bedarf an Recruitern (+ 36) und HR-Managern (+ 21) am deutlichsten angestiegen.

In den technischen Disziplinen haben sich die Berufsaussichten im letzten Quartal ebenfalls etwas erholt. Die Nachfrage nach Ingenieuren und IT-Spezialisten stieg um 11 bzw. 17 Punkte an.

Bei den Ingenieuren verzeichneten vor allem Bauingenieure (+ 32) sowie Planungsingenieure (+ 19) aufgrund der hohen Auftragslage eine gestiegene Nachfrage, während der Stellenmarkt für andere Disziplinen – wie etwa Entwicklungsingenieure – eher stagniert oder rückläufig ist.

In der IT stieg die Nachfrage im Vergleich zum Vorquartal am stärksten bei IT-Security-Spezialisten (+ 43), Datenbankentwicklern (+ 39) sowie Webentwicklern (+ 32) an, eine gesunkene Nachfrage gab es nur bei Embedded Systems-Entwicklern (– 5).

 

Bezogen auf die einzelnen Branchen zeigt sich ein nahezu einheitliches Bild: Speziell bei IT-Unternehmen (+ 38), der öffentlichen Verwaltung (+ 33) und im Handel (+ 27) stabilisiert sich die Nachfrage nach Spezialisten. Eingebrochen hingegen auf einen Tiefstand mit 126 Indexpunkten ist die Nachfrage nach Experten im Finanz- und Versicherungsdienstleistungssektor. Hier erreichte die Nachfrage den niedrigsten Stand seit Q4/2017.

„Die Fachkräfte-Nachfrage erholt sich im 3. Quartal 2020 leicht. Während in den letzten drei Monaten vor allem die Sicherung der vorhandenen Arbeitsplätze oberste Priorität hatte, denken Unternehmen nun zukunftsgerichtet und transformieren ihre Organisationen sowie Geschäftsmodelle. Die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung hängt jedoch stark vom weiteren Verlauf der Pandemie ab“, so Dirk Hahn, CEO der Hays AG.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

Über Hays
Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2019/2020 Erlöse in Höhe von 6,55 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail, Healthcare und HR.


Horst Müncheberg
Head of Marketing & PR
Hays AG
Willy-Brandt-Platz 1-3
68161 Mannheim
E: horst.muencheberg@hays.de

29.09.2020

Hays-Studie: Wissensarbeit im digitalen Wandel

Digitalisierung steigert Leistungsdruck und Arbeitsbelastung

Mannheim, 29.09.2020. Neue digitale Technologien sorgen für eine höhere Produktivität, konstatieren 57 Prozent der über 1.000 befragten Wissensarbeiter der neuen Hays-Studie. Doch gehen diese Produktivitätszuwächse mit einem erhöhten Leistungsdruck (59%) und einer stärkeren Arbeitsbelastung (58%) einher. Hinzu kommen die vielfältigen Herausforderungen der VUCA-Welt, die für nahezu alle Wissensarbeiter spürbar sind, wie die Studie aufzeigt.

Allerdings zeigen sich je nach der Gruppe der Befragten deutliche Unterschiede bei der Frage, wie schwer der Umgang mit diesen Herausforderungen fällt: Freiberuflich tätigen Wissensarbeitern fällt der Umgang mit der zunehmenden Verdichtung der Arbeit (43 zu 68 %), den kurzen Planungshorizonten(40 zu 60 %), der Komplexität (35 zu 62%) oder der Ungewissheit über den richtigen Weg (36 zu 54%) nicht so schwer wie festangestellten Führungskräften.

Um den Veränderungen in ihrem Arbeitsumfeld adäquat zu begegnen, wählen Freiberufler und Festangestellte zum Teil sehr unterschiedliche Strategien. So setzen Freiberufler vor allem auf fachliche Netzwerke (74%) und Investments in ihre Weiterbildung (77%). Dagegen steht bei Festangestellten der Rückzug ins private im Vordergrund (53%). Für sie spielt Weiterbildung eine deutlich geringere Rolle (41%), während dies bei den Freiberuflern auf die Familienfokussierung zutrifft (38%).

Deutliche Unterschiede zwischen den beiden Gruppen zeigen sich auch beim Thema Routinetätigkeiten. Für Freiberufler spielen sie nur eine marginale Rolle (Median: 25%), für festangestellte Wissensarbeiter lautet der Wert dagegen 49 Prozent. Deshalb überrascht es nicht, dass Freiberufler ein höheres Maß an Freiheit bei ihrer Tätigkeit eher wahrnehmen (48%) als angestellte Wissensarbeiter (32%).

„Die Automatisierung von Routineaufgaben ist eines der Themen mit dem größten Digitalisierungsbedarf. Um die Kreativität besser zu nutzen, kommen viele Unternehmen jedoch nicht darum herum, auch ihre unzähligen bürokratischen Regelungen auf den Prüfstand zu stellen“, rät Dirk Hahn, CEO der Hays AG.

Für die Studie „Wissensarbeit im digitalen Wandel“ wurden mehr als 1.000 hochqualifizierte Fachkräfte aus Deutschland mit einem akademischen Abschluss befragt. 770 der befragten Wissensarbeiter sind fest angestellt und 272 freiberuflich tätig. Von den fest angestellten Fachkräften ist etwa die Hälfte in einer Führungsrolle und circa acht Prozent in der Geschäfts- bzw. Unternehmensleitung tätig.

Über Hays

Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2018/2019 Erlöse in Höhe von 6,86 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.


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17.09.2020

Hays-Fachkräfte-Index August 2020

Die Nachfrage nach Fachkräften verliert an Schwung

Nach zwei Monaten mit steigenden Veröffentlichungszahlen für neue Positionen hat die Nachfrage nach Fachkräften im August an Schwung verloren. Gegenüber Juli verringerte sich der Hays Fachkräfte-Index um 2 Punkte auf 70 Indexpunkte.

Dabei gibt es innerhalb der einzelnen Berufsgruppen durchaus Bewegung: Stabil zeigte sich der Bedarf für Sales- und Marketing-Experten sowie für Finanzfachkräfte. Leicht verringert war das Angebot für IT-Spezialisten (- 3 Punkte).

Deutlich weniger als noch im Juli wurden Ingenieure und Life Sciences-Spezialisten (- 7 Punkte) gesucht.

 

Auch bei den Branchen zeigt sich nach wie vor ein differenziertes Bild: Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen die einzelnen Branchen unterschiedlich stark.

Den höchsten Bedarf an neuen Mitarbeitern gegenüber Januar hat nach wie vor der öffentliche Sektor mit einem Wert von 102 Punkten.

Deutlich zugelegt hat der Handel. Im August steigerte sich der Index um 7 Punkte gegenüber dem Vormonat.

Unverändert ist der Fachkräftebedarf in der IT und bei den Unternehmen für wissenschaftliche und technische Dienstleistungen.

Weniger neue Positionen wurden vor allem in der Baubranche, aber auch im verarbeitenden Gewerbe (jeweils – 4 Punkte) veröffentlicht. Das verarbeitende Gewerbe ist dabei auch die Branche, die aktuell mit 59 Punkten den geringsten Wert gegenüber der Zeit vor Corona aufweist.

 

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING.

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10.09.2020

Hays-Studie: Wissensarbeit im digitalen Wandel

New Work für Wissensarbeiter noch keine flächendeckende Realität

Mannheim, 10.09.2020. In den letzten drei Jahren hat knapp ein Drittel der Unternehmen neue Technologien für die virtuelle Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter und für flexible Arbeitsformen implementiert. Das zahlt sich aus: Für Wissensarbeiter hat sich ihr Arbeitsalltag auf diesen beiden Feldern spürbar verbessert. Nichtsdestotrotz sind die über 1.000 befragten Wissensarbeiter der neuen Hays-Studie in der Frage gespalten, ob sich Unternehmen nun in Richtung New-Work entwickeln: Dem Anteil positiv gestimmter Wissensarbeiter steht eine gleiche Anzahl gegenüber, die durch die Digitalisierung eher eine Tendenz zurück zu herkömmlichen Modellen konstatiert.

So nehmen 41 Prozent der angestellten Wissensarbeiter einen Ausbau der Eigenverantwortung wahr, während 30 Prozent eine Stärkung der Hierarchien feststellen. Eine Vertrauenskultur halten 38 Prozent für etabliert, dagegen sprechen 30 Prozent von perfektionierten Anreiz- und Kontrollsystemen. Und dass die Selbstorganisation ausgebaut wird, konstatieren 34 Prozent. Umgekehrt sehen jedoch 38 Prozent eine Entwicklung hin zu strafferen Prozessen, Regeln und Hingaben.

Eine Ursache für dieses empirische Bild lautet: Viele Unternehmen fokussieren sich beim digitalen Wandel vor allem auf Technik. So sagen 34 Prozent der Wissensarbeiter, ihr Arbeitsalltag habe sich durch neue Technologien stärk verändert. Dies gilt jedoch in weit geringerem Umfang für die weichen Themen Führung und Kultur. Hier sagen nur 16 bzw. 17 Prozent, auf diesen Feldern hätte es starke Veränderungen gegeben.

Dass die Digitalisierung ihre Wissensarbeit überflüssig macht, befürchtet die breite Mehrheit der Befragten (72 %) allerdings nicht. Gleichwohl halten es 53 Prozent für wahrscheinlich oder möglich, künftig in ihrer Wissensarbeit mit Maschinen und digitalen Lösungen zu interagieren. Für ihre Tätigkeit sei künftig ein breiteres Überblickswissen gefragt (61 Prozent). Dagegen gehen nur 34 Prozent der befragten Wissensarbeiter davon aus, dass durch die Digitalisierung der Grad ihrer Spezialisierung zunehme.

„Um die vielfältigen Potenziale der Wissensarbeiter auszuschöpfen und zu integrieren, bedarf es deutlichen Veränderungen in den Unternehmenskulturen. Technisch sind viele Unternehmen mittlerweile auf einem guten Weg. Aber die weichen Themen müssen parallel mitentwickelt werden, um die Digitalisierung kreativ zu gestalten,“ resümiert Dirk Hahn, CEO der Hays AG.

Für die Studie „Wissensarbeit im digitalen Wandel“ wurden mehr als 1.000 hochqualifizierte Fachkräfte aus Deutschland mit einem akademischen Abschluss befragt. 770 der befragten Wissensarbeiter sind fest angestellt und 272 freiberuflich tätig. Von den fest angestellten Fachkräften sind etwa die Hälfte in einer Führungsrolle und circa acht Prozent in der Geschäfts- bzw. Unternehmensleitung tätig.

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19.08.2020

Hays-Fachkräfte-Index Juli 2020

Die Nachfrage nach Fachkräften zieht spürbar an

Mannheim, 19.08.2020. Die Nachfrage nach Fachkräften hat im Juli deutlich Fahrt aufgenommen. Den zweiten Monat in Folge steigt der Hays-Index an. Gegenüber Juni legte der Index um 6 Punkte auf jetzt 72 Punkte zu.

Den größten Schub gab es im Juli für Sales- und Marketing-Experten (+ 7 Punkte). Knapp dahinter folgen IT-Spezialisten und Finanzfachkräfte mit einer Steigerung um jeweils 6 Indexpunkte. Ingenieure sind ebenfalls stärker als noch im Vormonat (+ 5 Punkte) gesucht. Nur bei Life Sciences-Spezialisten zeigt sich ein geringerer Bedarf als im Juni (- 7 Punkte). Bezogen auf die Indexhöhe sind die Aussichten in den technischen Disziplinen, mit einem Indexwert von jeweils 77 Punkten, deutlich besser als für Fachkräfte anderer Richtungen.

Die Auswertung nach Branchen zeigt: Der öffentliche Sektor nimmt gegenüber allen anderen Branchen eine Ausnahmestellung ein. Er veröffentlichte bisher als einzige Branche mehr Stellen als im Januar. Der Index liegt aktuell bei 111 Punkten und damit 12 Punkte über dem Juni-Wert.

Alle anderen Branchen erreichen Werte zwischen 64 und 80 Punkten. Das bedeutet, dass immer noch rund ein Drittel bis ein Fünftel weniger neue Stellen, in Relation zum Januar, ausgeschrieben werden. Wobei es auch hier große Branchenunterschiede gibt: Deutlich mehr neue Positionen als noch im Juni wurden von der Baubranche (+ 8 Punkte) und von IT-Unternehmen (+ 9 Punkte) veröffentlicht.

Verhaltener entwickelte sich die Nachfrage im verarbeitenden Gewerbe, im Handel sowie bei Finanz- und Versicherungs-Dienstleistungen. Hier beträgt die Steigerung gegenüber dem Vormonat nur 3 bzw. 4 Punkte. Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING.

 

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Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Für diese Sonderauswertung im Rahmen der Corona-Krise bildet jedoch die Anzahl der Stellenanzeigen für den Januar 2020 den Referenzwert von 100.


Horst Müncheberg
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27.07.2020

Hays Fachkräfte-Index Q2/2020

Mannheim, 28.7.2020. Der Hays-Fachkräfte-Index ist im 2. Quartal 2020 auf seinen tiefsten Stand seit fünf Jahren gefallen. Innerhalb eines Quartals verringerte sich der Hays-Index um 40 Indexpunkte auf 95 Punkte. Noch nie seit Beginn unserer Auswertung 2015 wurden so wenige offene Positionen ausgeschrieben wie im April, Mai und Juni 2020. Und noch nie gab es innerhalb eines Quartals derart gravierende Veränderungen bei der Suche nach neuem Personal.

Dabei zeigen sich für die einzelnen Spezialisierungen durchaus Unterschiede. Am stärksten betroffen von einer verringerten Nachfrage sind Finance-Spezialisten und Sales- und Marketing-Experten mit minus 46 bzw. minus 49 Indexpunkten.

Bei den Finance-Spezialisten sind es besonders Finanzbuchhalter, Compliance und Tax Manager, für die wesentlich weniger neue offene Positionen ausgeschrieben wurden. Im Bereich Sales und Marketing sind besonders Social-Media und Content Manager betroffen, allerdings von einem hohen Niveau ausgehend.

In den technischen Disziplinen haben sich im letzten Quartal die Berufsaussichten ebenfalls verschlechtert, wenn auch etwas weniger stark. Die Nachfrage nach Ingenieuren und IT-Spezialisten sank um 32 bzw. 39 Punkte. Besonders auffällig: Die Zahl der Stellenausschreibungen für Entwicklungsingenieure für Automotive und Antriebstechnik ist gegenüber 2015 um rund 70 Prozent zurückgegangen. Die Gründe dafür sind nicht nur in der Corona-Pandemie zu suchen – die Automobilbranche hatte schon davor vielfältige Probleme, die sich auch in einer rückläufigen Nachfrage niederschlagen.

Entgegen dem Trend verlief die Suche nach Life-Sciences-Spezialisten, die „nur“ ein Minus von 12 Punkten aufweist. Mitarbeiter für klinische Forschung und Medial Advisor wurden mit plus 10 bzw. plus 20 Punkten deutlich häufiger als im Vorquartal gesucht. Ausschließlich für diese beiden Berufe verzeichnet der Hays-Index eine Zunahme an offenen Positionen im 2. Quartal 2020.

Bezogen auf die einzelnen Branchen zeigt sich ebenfalls ein differenziertes Bild: Nahezu unbeeindruckt von der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Stellenausschreibungen des öffentlichen Dienstes. Auch hier gibt es zwar einen negativen Saldo zwischen dem 2. und dem 1. Quartal 2020 (- 9 Punkte). Allerdings liegt der aktuelle Index von 223 höher als die Werte aus dem 2. Halbjahr 2019. Besonders betroffen von der gesunkenen Nachfrage waren der Handel (- 51 Punkte), aber auch IT-Unternehmen (- 62 Punkte).

„Die Nachfrage nach Fachkräften war im 2. Quartal 2020 stark rückläufig. Bedingt durch die Corona-Pandemie und den Lockdown hatte die Sicherung der vorhandenen Arbeitsplätze für die Unternehmen oberste Priorität. Betrachtet man die Werte für Mai und Juni, scheint sich die Nachfrage auf einem geringeren Niveau zu stabilisieren. Die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung hängt stark vom weiteren Verlauf der Pandemie ab. Verschiedene Szenarien, wie etwa eine zweite Welle, aber auch die Verfügbarkeit eines Impfstoffs, sind möglich und hätten ganz unterschiedliche Auswirkungen auf die Entwicklung des Arbeitsmarkts für Fachkräfte in den nächsten Monaten“, so Dirk Hahn, CEO der Hays AG.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.


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10.07.2020

Hays-Studie: Anpassung an eine neue Normalität

Mannheim, 14.07.2020. Führung in Zeiten von Homeoffice und Kurzarbeit stellt die Arbeitswelt auf den Kopf und Manager vor neue Herausforderungen. Das zentrale Ziel, die Belegschaft trotz Distanz zu stabilisieren und als wichtiger Ankerpunkt zu fungieren, stellt für Führungskräfte dabei die größte Schwierigkeit dar.

Dies ergab eine aktuelle empirische Studie des Personaldienstleisters Hays in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Rheingold unter 750 Führungskräften.

Mit der Umstellung auf das Homeoffice als primären Arbeitsplatz empfinden die Befragten die fehlende persönliche und räumliche Nähe zu den Mitarbeitern als größte Hürde. So beklagen 70 Prozent der befragten Führungskräfte einen höheren Zeitaufwand für Führung und Betreuung der Mitarbeiter, indem sie konsequentere und klarere Anweisungen geben müssen (65%).

Überraschend dabei ist, dass die allgemeine Zufriedenheit der Arbeitsergebnisse aus dem Homeoffice jedoch trotz organisationaler Hürden (knapp drei Viertel der Befragten) überwiegt. Da die Mehrheit der Führungskräfte den persönlichen Kontakt zum Mitarbeiter nach wie vor als sehr wichtig einschätzt (87 %), plant knapp die Hälfte aller Unternehmen neben dem weiteren Ausbau der Homeoffice-Option gemischte Angebote zu Präsenz- oder Homeoffice-Lösungen.

Laut der Befragten soll sich die Führungstätigkeit der Zukunft vor allem durch Flexibilität, eine stärkere Mitarbeitermotivation und durch Einforderung von mehr Selbstständigkeit auszeichnen. Hierbei nehmen vor allem eine aktive Vorbildfunktion (47 %) sowie ergebnisorientierte Führung (45 %) eine wichtige Rolle ein. Im gleichen Maße, wie die Corona-Pandemie die Anforderungen an die Führungskräfte verändert hat, haben sich jedoch auch die Erwartungen an die Mitarbeiter gewandelt. Hierbei fordern die Führungskräfte von ihren Mitarbeitern primär eine flexible Handhabung unerwarteter Probleme (42 %) sowie eine hohe Eigenmotivation (40 %).

„In schwierigen Zeiten wie einer Krise und teils leer gefegten Fachkräftemärkten erfahren der persönliche Kontakt und die Gemeinschaft eine Aufwertung. Aus diesem Grund ist es wichtig, hoch qualifizierte und zuverlässige Mitarbeiter weiterhin an sich zu binden, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Dirk Hahn, CEO der Hays AG.

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www.hays.de/die-neue-normalitaet

Über Hays
Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2018/2019 Erlöse in Höhe von 6,86 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.


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29.06.2020

Die neue Normalität

Mannheim, 29.06.2020. Im Zuge der Corona-Pandemie geht jedes fünfte Unternehmen gestärkt aus der Krise hervor, für 33 Prozent der Befragten ist die wirtschaftliche Lage unverändert.

Dennoch haben deutsche Unternehmen durch Corona ganz unterschiedliche Herausforderungen zu bewältigen: Während viele Unternehmen entweder eine gestiegene Nachfrage nach ihren Produkten oder Dienstleistungen verzeichnen (21 %) oder ihr Angebot entsprechend schnell umgestellt haben (17 %), sind bei anderen Organisationen Teile oder Materialien nicht mehr lieferbar oder Absatzmärkte brechen weg (21 %).


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Dies ergab eine aktuelle empirische Studie des Personaldienstleisters Hays in Kooperation mit Rheingold unter 750 Führungskräften.

Rund die Hälfte der befragten Unternehmen (47 %) hat Kurzarbeit für die Belegschaft beantragt, fast jedes fünfte Unternehmen in Höhe von 40–60 Prozent im Vergleich zur Vollauslastung.

Der öffentliche Sektor verzeichnet dabei, trotz der Schließung von kommunalen Einrichtungen wie Museen, Theatern oder Schwimmbädern, den geringsten Anteil an Kurzarbeit (29 %), gefolgt vom Dienstleistungsbereich (46 %). Am stärksten sind Industrieunternehmen mit 62 Prozent betroffen.

„Was die Krise viele Unternehmen gelehrt hat, sind die Erlangung von mehr Sicherheit und die Minimierung von Abhängigkeiten“, so Dirk Hahn, CEO von Hays.

So stimmten fast zwei Drittel der befragten Führungskräfte zu, künftig einen stärkeren Fokus auf die Vermeidung externer Abhängigkeiten zu legen sowie auf die Stärkung der Fertigung von zentralen Produkten oder Dienstleistungen im eigenen Betrieb. Weiter streben 62 % der Befragten wieder eine lokale Nähe zu wichtigen Lieferanten an.

Darüber hinaus führt die Corona-Krise auch zu einem anderen Blick auf die Mitarbeiter. Während der öffentliche Sektor an seiner bisherigen Rekrutierungsstrategie festhält (43 %), gilt dies nur für ein Drittel der Industrie- und Dienstleistungsunternehmen. Unternehmen aus diesen Branchen möchten künftig mehr auf befristete Anstellungen setzen (54 % bzw. 52 %), wohingegen sich die Befragten aus dem öffentlichen Sektor für eine Erhöhung der Anzahl seiner Mitarbeiter in Festanstellung (54 %) aussprechen.

„Durch die Corona-Krise mussten sich Unternehmen vielfältigen Herausforderungen stellen und sowohl interne als auch externe Prozesse überdenken. Organisationen, die bereits vor der Krise viel in Digitalisierung investiert haben, fühlen sich nun deutlich bestätigt. Wir rechnen mit einer starken weiteren Zunahme von Digitalisierungsinitiativen in der kommenden Zeit“, erklärt Dirk Hahn, CEO von Hays.

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23.06.2020

Hays-Fachkräfte-Index Mai 2020

HAYS-FACHKRÄFTE-INDEX MAI 2020

ARBEITSMARKT WEITER RÜCKLÄUFIG

Mannheim, 23.06.2020. Die andauernde Corona-Pandemie zeigt sich nach wie vor spürbar bei der Nachfrage nach Fachkräften auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Der Kurvenverlauf hat sich jedoch abgeschwächt und ist nur noch halb so groß im Vergleich zum Vormonat April 2020 (–4 % statt –8 %).

Seit Jahresbeginn fiel der Stellenmarkt für Fachkräfte in Summe zwischen Januar und Mai 2020 um knapp 40 % geringer aus, mit unterschiedlichen Ausprägungen je nach Branche und Kompetenzfeld.

Am stärksten fällt der Nachfragerückgang für Sales- und Marketing-Experten (–49 %) sowie für Finanzspezialisten (–45 %) aus. Im Vergleich dazu erscheint der Rückgang bei Ingenieuren, IT- und Life-Sciences-Spezialisten mit rund einem Drittel weniger dramatisch.

Im Bereich Handel haben sich die Angebote für hochqualifizierte Fachkräfte halbiert, im verarbeitenden Gewerbe und in der Personaldienstleistungsbranche gab es einen deutlichen Rückgang von jeweils 46 % und 40 %.

Viele Branchen wie das Baugewerbe, die IT oder das produzierende Gewerbe veröffentlichen rund zwischen einem Drittel und einem Viertel weniger Stellenanzeigen.

Der öffentliche Dienst zeigt sich dagegen weiterhin relativ robust und ist die einzige Branche, die im Mai schon wieder mehr Stellen als im April ausschreibt (lediglich –5 % im Vergleich zu Januar 2020).

„Mit Zeitverzögerung kommt der konjunkturelle Abschwung auf dem deutschen Stellenmarkt aufgrund der Corona-Pandemie an. Die unsichere ökonomische Lage hemmt aktuell die Nachfrage nach Spezialisten in fast allen Branchen, wenn auch teils in geringerem Maße als zunächst erwartet. Aufgrund der Zunahme an Digitalisierungsmaßnahmen und Prozessoptimierungen hoffen wir auf eine baldige Entspannung auf dem Arbeitsmarkt“, so Dirk Hahn, Vorstandsvorsitzender der Hays AG.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Für diese Sonderauswertung im Rahmen der Corona-Krise bildet jedoch die Anzahl der Stellenanzeigen für den Januar 2020 den Referenzwert von 100.


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18.05.2020

Hays-Fachkräft-Index April 2020

Arbeitsmarkt für Fachkräfte bricht im April um ein Drittel ein

Mannheim, 18. Mai 2020. Die Corona-Krise hinterlässt auf dem Arbeitsmarkt für Fachkräfte erwartungsgemäß tiefe Spuren. In Summe fiel der Stellenmarkt für Fachkräfte zwischen Januar und April 2020 um ein Drittel geringer aus. Je nach Branche und Kompetenzfeld der Spezialisten ist die Nachfrage unterschiedlich stark gesunken. Dies zeigt eine Sonderauswertung des Hays-Fachkräfte-Index für die ersten vier Monate des Jahres 2020. Zu diesem Zweck wurde der Monat Januar als Referenzwert 100 genommen.

Zu den Branchen, in denen die Nachfrage nach Fachkräften moderater gesunken ist, zählt der öffentliche Sektor. In ihr sank die Zahl der Stellenanzeigen zwischen Januar und April 2020 nur um elf Indexpunkte. Finanzdienstleister verzeichneten mit einem Minus von 21 Indexpunkten zwischen Januar und April 2020 ebenfalls einen im Vergleich zu anderen Branchen geringeren Rückgang.

Fast um die Hälfte (–49 Indexpunkte) reduziert hat sich im gleichen Zeitraum dagegen die Zahl der Stellenangebote aus dem Handel. Auch im verarbeitenden Gewerbe fiel der Einbruch zwischen Januar und April 2020 mit –38 Indexpunkten sehr deutlich aus. In der IT-Industrie sank der Index ebenfalls um 35 Indexpunkte. Hier begann der Sinkflug von einem sehr hohen Stellen-Niveau bereits im Februar.

 

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Bei den jeweiligen Fachkräftegruppen zeigt sich ebenfalls ein differenziertes Bild. Für Finance-Spezialisten liegt der Index im April 2020 um 43 Punkte geringer als im Januar. Die Nachfrage sank jedoch bereits in den Monaten Februar und März spürbar. Sales- und Marketing-Fachkräfte hatten bei einem Minus von 47 Indexpunkten noch schlechtere Karten. Etwas weniger dramatisch zeigte sich die Nachfrage nach Ingenieuren und IT-Spezialisten. Für beide Berufsgruppen fiel der Index um 27 Punkte.

 

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„Wie zu erwarten hat Corona den Stellenmarkt für Fachkräfte aufgrund der unsicheren ökonomischen Lage deutlich nach unten gedrückt. Er ist jedoch nicht so dramatisch eingebrochen, wie wir befürchtet hatten. Wann die Tendenz wieder nach oben zeigt, lässt sich derzeit seriös nicht sagen. Unternehmen stellen nun vieles auf den Prüfstand, darunter auch geplante Stellen“, so Dirk Hahn, Vorstandsvorsitzender der Hays AG.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Für diese Sonderauswertung im Rahmen der Corona-Krise bildet jedoch die Anzahl der Stellenanzeigen für den Januar 2020 den Referenzwert von 100.


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22.04.2020

Hays-Fachkräfte-Index Q1/2020

Vor Corona war der Arbeitsmarkt für Fachkräfte auf gutem Weg

Mannheim, 22.4.2020. Vor der Coronapandemie zeigte sich der Arbeitsmarkt für Spezialisten in einer positiven Verfassung. Die Auswirkungen von Corona werden erst im 2. Quartal 2020 bemerkbar sein. Im Vergleich zum Vorquartal erhöhte sich der Hays-Index im letzten Quartal über alle Berufsgruppen hinweg von 126 auf 135 Punkte. Deutlich stieg vor allem die Zahl der Stellengesuche aus der IT-Industrie (von 159 auf 189 Indexpunkte) und aus dem Baugewerbe (von 180 auf 204 Indexpunkte).

Hays-Fachkräfte-Index nach Spezialisierungen

Auch die Nachfrage nach Fachkräften aus dem öffentlichen Sektor verlief erfreulich und kletterte auf den neuen Rekordwert von 232 Punkten. Die Zahl an Stellenangeboten für Spezialisten von Banken und Versicherungen verzeichnete ebenfalls ein kräftiges Wachstum auf 189 Indexpunkte (+37).

Deutlich mehr gesucht als im Vorquartal wurden IT-Entwickler aus allen Branchen (von 136 auf 158 Indexpunkte). Getragen wurde dieser Anstieg vor allem durch die sehr hohe Nachfrage nach Datenbank-, SAP- und Webentwicklern. Am häufigsten gefordert waren IT-Experten – nicht überraschend – aus der IT-Industrie selbst (von 169 auf 195 Indexpunkte).

Für Ingenieure verlief der Arbeitsmarkt im letzten Quartal ebenfalls erfreulich. Der Index erhöhte sich für diese Berufsgruppe im Vergleich zum Vorquartal um 12 Indexpunkte auf 121. Insbesondere Bauingenieure (+28 Indexpunkte) wurden mehr gesucht. Die branchenübergreifende Nachfrage nach Entwicklungsingenieuren stieg um 14 Indexpunkte auf den neuen Wert von 126 Punkten.

Entgegen dem allgemeinen Trend zeigte sich der Bedarf an Finance-Spezialisten im letzten Quartal deutlich rückläufig (von 143 auf 128 Indexpunkte). Für die beiden zentralen Berufsgruppen Controller und Buchhalter sank die Zahl der Stellenangebote um 11 bzw. 35 Indexpunkte. Damit setzte sich der negative Trend aus dem letzten Quartal von 2019 fort.

Moderat erhöhte sich die Zahl der Stellenangebote für Sales Manager und Marketing Manager (von 115 auf 121 Indexpunkte). Spürbar mehr gefragt waren in erster Linie Online Marketing Manager und Content Manager sowie Social-Media- und PR-Spezialisten.

Hays-Fachkräfte-Index nach Branchen

„Der Arbeitsmarkt für Fachkräfte verlief im ersten Quartal 2020 bis zur Coronakrise gut. Grundsätzlich zeigt er sich zu Beginn eines neuen Jahres eher positiv, da Unternehmen ihre Personalplanungen umsetzen. Durch Corona lässt sich nun allerdings nicht abschätzen, wie sich der Arbeitsmarkt für Fachkräfte mittelfristig gestalten wird. Wir erwarten für die nächste Zeit uneinheitliche Entwicklungen und sind verhalten optimistisch“, führt Dirk Hahn, CEO der Hays AG, aus.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015.

Über Hays
Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2018/2019 Erlöse in Höhe von 6,86 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.


Horst Müncheberg
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Hays AG
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E: horst.muencheberg@hays.de

24.03.2020

HR-Report 2020

Jobportale nach wie vor Top-Rekrutierungskanal

Mannheim, 24.3.2020. Auch in diesem Jahr sind Jobportale im Internet der am häufigsten genutzte Rekrutierungskanal – Tendenz steigend. Nachdem im letzten Jahr 59 Prozent der befragten Unternehmen neue Mitarbeiter über Jobportale gesucht haben, sind es nun bereits 63 Prozent. Auf Platz zwei steht die eigene Website, die 53 Prozent zu Rekrutierungszwecken nutzen. 47 Prozent der Befragten setzen auf Empfehlungen durch die eigenen Mitarbeiter. Dies ergaben die empirischen Ergebnisse des diesjährigen HR-Reports, für den Hays und das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) knapp 1.000 Führungskräfte und Mitarbeiter aus Unternehmen befragt haben.

Der zunehmenden Globalisierung zum Trotz ist die regionale Rekrutierung in diesem Jahr weiter angestiegen. So suchen 54 Prozent der teilnehmenden Unternehmen in ihrem regionalen Umfeld – dies gilt insbesondere für kleine Betriebe bis 1.000 Beschäftigte sowie den öffentlichen Sektor. Von den befragten Unternehmen suchen 51 Prozent landesweit nach Bewerbern. 15 Prozent sprechen Kandidaten EU-weit und neun Prozent weltweit an.

Bei Ländern, die international rekrutieren, stehen wie in den Jahren zuvor das deutschsprachige Ausland (36 %) und westeuropäische Länder im Fokus (32 %). Elf Prozent suchen in Osteuropa nach neuen Mitarbeitenden. Regionen jenseits Europas spielen dagegen nur eine geringe Rolle. So sind sieben Prozent der international rekrutierenden Länder in Nordamerika aktiv und gerade mal zwei Prozent in China – trotz der großen Bedeutung des chinesischen Marktes.

Der jährlich erscheinende HR-Report analysiert die zentralen HR-Fragestellungen, die Organisationen beschäftigen. Er basiert auf einer Onlinebefragung, an der für den aktuellen Report 997 Mitarbeiter aus Organisationen im deutschsprachigen Raum teilnahmen. Befragt wurden Geschäftsführer (19 %), HR-Führungskräfte (16 %), Fachbereichsleiter (42 %) sowie Mitarbeiter ohne Personalverantwortung (24 %). Das diesjährige Schwerpunktthema lautet „lebenslanges Lernen“: www.hays.de/studien

Über Hays
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10.02.2020

HR-Report 2020

Mitarbeiterbindung bleibt das Top-HR-Thema für Unternehmen

Mannheim, 11.2.2020. Im Zuge der demografischen Zuspitzung bleibt die Mitarbeiterbindung (35 %) auch im diesjährigen HR-Report das Top-Thema. Wie im Jahr zuvor folgen auf den Plätzen 2 und 3, die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter zu fördern und die Arbeitsstrukturen zu flexibilisieren (jeweils 31 %). Dagegen hält der Abwärtstrend bei der Bedeutung der Top-Themen aus früheren Jahren, Führung ausbauen (15 %) und Unternehmenskultur weiterentwickeln (26 %), weiter an. Für den diesjährigen HR-Report haben Hays und das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) insgesamt 997 Führungskräfte und Mitarbeiter aus Unternehmen befragt.

Um Mitarbeiter zu binden, ist ein gutes Betriebsklima am wichtigsten (54 %). Zudem spielen eine marktgerechte Bezahlung (37 %) und interessante Aufgaben zentrale Rollen (43 %). Doch hapert es bei diesen drei Themen an der Umsetzung.

In Sachen Führung liegt weiter einiges im Argen. Als größte Stolpersteine für Führungskräfte zeigen sich wie in den letzten Jahren die zu geringe Kommunikation (55 %), das mangelnde Loslassen der Mitarbeiter (44 %) und zu wenig Zeit für Führungsaufgaben (43 %). Diese Werte zeigen, dass die agile Organisation und die mit ihr verbundenen zeitgerechten Führungsrollen noch nicht den Alltag vieler Unternehmen prägen. Ein wichtiger Grund hierfür liegt in den Auswahlkriterien für Führungskräfte: Fachliche Kompetenzen (63 %) liegen hier weit vor sozialen Kompetenzen (37 %). Noch im letzten HR-Report 2019 lagen diese beiden harten und weichen Skills noch eng beieinander.

Der jährlich erscheinende HR-Report analysiert die zentralen HR-Fragestellungen, die Organisationen beschäftigen. Er basiert auf einer Onlinebefragung, an der für den diesjährigen Report 997 Mitarbeiter aus Organisationen im deutschsprachigen Raum teilnahmen. Befragt wurden Geschäftsführer (19 %), HR-Führungskräfte (16 %), Fachbereichsleiter (42 %) sowie Mitarbeiter ohne Personalverantwortung (24 %). Das diesjährige Schwerpunktthema lautet Lebenslanges Lernen: www.hays.de/studien


Über Hays
Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2018/2019 Erlöse in Höhe von 6,86 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.


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27.01.2020

Hays eröffnet neuen Standort in Karlsruhe

Der Personaldienstleister Hays eröffnet heute seine deutschlandweit 25. Niederlassung in zentraler Lage in Karlsruhe

Karlsruhe/Mannheim, 27.01.2020. Der Personaldienstleister Hays eröffnet heute seine deutschlandweit 25. Niederlassung in der Fächerstadt Karlsruhe. In den neuen Geschäftsräumen werden sich zunächst sechs Mitarbeiter auf die Geschäftsfelder Automotive, Finance und IT fokussieren. Geplant ist ein sukzessiver Ausbau weiterer Fachrichtungen, sowie die Vermittlung von Fachkräften in unterschiedlichen Vertragsarten.

Durch das weite Einzugsgebiet und seine zentrale Lage im Ballungszentrum Rhein-Neckar, Rhein-Main und Stuttgart, sowie durch die Nähe zur Schweiz und Frankreich, bietet der innovative Technologiestandort ideale Voraussetzungen für den Zugang zu internationalen Märkten und zur Intensivierung der Kundenpflege.

„Durch die hohe Unternehmensdichte und die damit verbundene Kundennähe werden wir unsere Marktpräsenz weiter ausbauen“, resümiert Niederlassungsleiter Nils Hartmann. „In den nächsten drei Jahren wollen wir die Anzahl unserer Projekte aufgrund des hohen Stellenwerts, den das IT- und Engineering-Geschäft in unserem Unternehmen einnimmt, um mehr als zwanzig Prozent steigern.“

Über Hays
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21.01.2020

Hays-Fachkräfte-Index Q4/2019

Arbeitsmarkt für Fachkräfte im letzen Quartal deutlich schwächer

Mannheim, 21.01.2020. Die schwächelnde Konjunktur ist im 4. Quartal 2019 spürbar auf dem Arbeitsmarkt angekommen. Nachdem der Hays-Fachkräfte-Index in den Quartalen zuvor moderat gesunken war, ist er nun deutlich gefallen. Im Vergleich zum Vorquartal sank der Index über alle Fachkräfte-Berufe und alle Branchen hinweg um 19 Punkte (neuer Wert: 126). Damit bewegte er sich wieder auf dem Niveau des 4. Quartals 2016.

Am deutlichsten gefallen ist der Hays-Index im Finance-Bereich. Hier verringerte sich vor allem die Nachfrage nach Buchhaltern (–31) und nach Controllern (–35). Gegen den allgemeinen Trend war der Index für Finance-Experten in den Quartalen zuvor gestiegen. Auch für IT-Fachkräfte reduzierte sich die Zahl der Stellenangebote signifikant um 19 Indexpunkte auf den neuen Wert von 137. Mit minus 11 Indexpunkten deutlich geringer im Vergleich zu anderen Berufsgruppen sank der Index für Ingenieure. Sales- und Marketing-Experten wurden mit minus 20 Punkten ebenfalls spürbar weniger gesucht.

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Suche nach Fachkräften in den wichtigsten Branchen. Für das verarbeitende Gewerbe verzeichnete der Hays-Index einen Rückgang um 19 Punkte über alle qualifizierten Berufsgruppen hinweg. In der IT-Industrie reduzierte sich die Zahl der Stellenangebote um 24 Punkte, für Banken und Versicherungen um 40 Punkte. Nur die Nachfrage nach Fachkräften aus den öffentlichen Verwaltungen verlief auf dem gleichen Niveau wie im Vorquartal.

„Die deutlich schwächere Großwetterlage, verbunden mit hohen politischen Risiken, hat sich im letzten Quartal negativ auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt. Viele Unternehmen schreiben derzeit keine neuen Stellen für Fachkräfte aus. Sie warten ab, wie sich die globale ökonomische und politische Lage entwickelt. Da Spezialisten aus den gleichen Gründen auf ihren Positionen bleiben, ist der Arbeitsmarkt deutlich weniger volatil“, kommentiert Christoph Niewerth, Vorstand der Hays AG, die Ergebnisse des Index.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015.

Über Hays
Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2018/2019 Erlöse in Höhe von 6,86 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.


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14.01.2020

HR-Report 2020

Unternehmen bei lebenslangem Lernen noch nicht auf der Höhe der Zeit

Mannheim, 14.1.2020. Die immer kürzer werdenden Halbwertszeiten von Wissen zeigen Wirkung: Lebenslanges Lernen hat in Unternehmen einen sehr hohen Stellenwert, wie der neue HR-Report 2020 darlegt. Der Median für dieses Thema liegt bei 77 Punkten (Skala von 1 bis 100). Die Bereitschaft der Mitarbeiter, lebenslang zu lernen, fällt jedoch ungleich geringer aus. Hier liegt der Median nur bei 59 Punkten.

Für den diesjährigen HR-Report haben Hays und das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) insgesamt 997 Führungskräfte und Mitarbeiter aus Unternehmen befragt.

Die Ergebnisse zeigen Widersprüche auf: So liegt die primäre Verantwortung für lebenslanges Lernen laut den Befragten zwar direkt bei den Mitarbeitern (61 %) und nur jeder Fünfte sieht sie bei den Führungskräften. Doch über die finanziellen Mittel für Lernen entscheiden die Geschäftsführung (35 %) oder der Vorgesetzte (25 %).

Nur in 14 Prozent der befragten Unternehmen verfügen die Mitarbeiter über ein eigenes Lernbudget. Auch bei der Frage, was Lernzeit bedeutet, zeichnen die empirischen Daten ein diffuses Bild. In etwas mehr als einem Drittel der teilnehmenden Unternehmen gibt es dazu gar keine Vorgaben. Ein weiteres Drittel definiert Lernzeit ausschließlich über die Teilnahme an Seminaren. Wie Unternehmen Lernzeit festlegen, variiert ebenfalls: Jeweils ein Viertel meint, das würde direkt mit den Führungskräften vereinbart bzw. jeder Mitarbeiter erhalte ein bestimmtes Zeitbudget für Lernen. In diesem Punkt unterscheiden sich die Wahrnehmungen der Geschäftsleitung und der Mitarbeiter signifikant.

Heute findet Lernen mehrheitlich off the job über den Besuch von Seminaren oder Tagungen statt (53 %). Online-Lernen nutzen derzeit 35 Prozent der Befragten, während neue Lernformate wie Gamification, Virtual und Blended Learning von nicht einmal zehn Prozent der Unternehmen eingesetzt werden. Zukünftig wird Lernen deutlich digitaler: Webinare (42 %) und Lernvideos (36 %) lösen die Präsenzseminare (29 %) zunehmend ab.

„Der Umgang vieler Unternehmen mit lebenslangem Lernen bewegt sich noch nicht auf der Höhe unserer Zeit. Wenn Teams immer agiler und autonomer handeln, sollte dies auch für das Lernen gelten. Hier ist daher mehr Freiraum für die Mitarbeiter und weniger Bürokratie angesagt“, bilanziert Prof. Dr. Jutta Rump, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE).

„Lebenslanges Lernen gelingt nur, wenn alle Beteiligten – HR, Mitarbeiter und Führungskräfte – an einem Strang ziehen. Dazu müssen die unterschiedlichen Interessen verhandelt und daraus ein Lernkonzept für das gesamte Unternehmen entwickelt werden, das auch gelebt wird“, kommentiert Klaus Breitschopf, Vorstandsvorsitzender der Hays AG, die Ergebnisse des HR-Reports.

Der jährlich erscheinende HR-Report analysiert die zentralen HR-Fragestellungen, die Organisationen beschäftigen. Er basiert auf einer Online-Befragung, an der für den diesjährigen Report 997 Mitarbeiter aus Organisationen im deutschsprachigen Raum teilnahmen. Befragt wurden Geschäftsführer (19 %), HR-Führungskräfte (16 %), Fachbereichsleiter (42 %) sowie Mitarbeiter ohne Personalverantwortung (24 %).

Das diesjährige Schwerpunktthema des HR-Report lautet lebenslanges Lernen: www.hays.de/lebenslanges-lernen

Über Hays
Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2018/2019 Erlöse in Höhe von 6,86 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.


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11.12.2019

Hays eröffnet zweite Niederlassung in Hannover

Der Personaldienstleister Hays eröffnet heute seine deutschlandweit 24. Niederlassung und gleichzeitig die zweite in Hannover. Sitz des zweiten Büros in der niedersächsischen Hauptstadt ist die Hans-Böckler-Allee 1.

In den neuen Geschäftsräumen starten zunächst 13 Mitarbeiter, die sich auf die Vermittlung von freiberuflichen Spezialisten in den Geschäftsfeldern IT, Insurance und Banking fokussieren, unter anderem auch im Public-Bereich.

„Der Grund für unsere weitere Expansion in Hannover ist die sehr gute Annahme unserer Dienstleistung entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, resümiert Niederlassungsleiterin Anita Mayer. „In unserer Branche spielt die lokale Betreuung vor Ort eine entscheidende Rolle. Durch den weiteren Standort können wir die Anzahl strategischer Kooperationen zwischen Kunden und Kandidaten weiter ausbauen.“

Die erste Niederlassung von Hays in Hannover befindet sich seit Oktober 2016 am Aegidientorplatz 2a. An beiden Standorten in Hannover sind nun 50 Mitarbeiter tätig.

Über Hays Hays

plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2018/2019 Erlöse in Höhe von 6,86 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.

Mehr Informationen: https://www.hays.de/personalvermittlung/personaldienstleister/standorte/hannover


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12.11.2019

Hays-Studie zum Fachkräftemangel in Deutschland

Fachkräftemangel forciert externe Partnerschaften

Mannheim, 12.11.2019. Aufgrund des Fachkräftemangels setzen Unternehmen aus Deutschland verstärkt auf externe Partner. 86 Prozent der befragten Unternehmen halten es demnach für wichtig, mit Zeitarbeitern und Freiberuflern ihre Aufgaben und Projekte anzugehen. Zudem geben 83 Prozent an, dass die Erhöhung des Anteils externer Dienstleistungen über Outsourcing und Werkverträge eine sinnvolle Maßnahme ist. Dies ergab eine aktuelle empirische Studie des Personaldienstleisters Hays unter 1.000 Führungskräften aus deutschen Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen.

Infolgedessen rechnen 58 Prozent der Befragten damit, dass die Inanspruchnahme externer Leistungen zunehmen wird. Nur fünf Prozent prognostizieren eine Abnahme. Ähnlich verhält es sich bei den Themen Freiberufler und Arbeitnehmerüberlassung. Hier sehen 48 Prozent einen steigenden Bedarf, während neun bzw. elf Prozent von einer abnehmenden Tendenz ausgehen.

Für 59 Prozent der befragten Führungskräfte treiben die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung den Fachkräftemangel weiter an. Dagegen rechnet nur eine Minderheit (41 %) Prozent) damit, dass er durch diese Entwicklungen abebbt. Um ihm zu begegnen, hält es eine breite Mehrheit (90%) Prozent) für sinnvoll, dezentrale Arbeitsmöglichkeiten mit einer freien Wahl des Arbeitsplatzes zu forcieren.


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Download der Studie: https://www.hays.de/fachkraeftemangel


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29.10.2019

Hays -Fachkräfte-Index 3/2019

Stellenmarkt für Fachkräfte im letzten Quartal deutlich schwächer

Mannheim, 29.10.2019. Die Zahl der Stellenangebote für Fachkräfte war im 3. Quartal 2019 deutlich rückläufig. Im Vergleich zum Vorquartal sank der Hays-Fachkräfte-Index um insgesamt zehn Punkte auf den neuen Wert von 145. Vor allem die Nachfrage nach IT-Experten (– 15 Indexpunkte) und Ingenieuren (– 11 Indexpunkte) ist im letzten Quartal spürbar gesunken. Gegen den Trend erhöht haben sich dagegen – wie schon ein Quartal zuvor – aufgrund eines stärkeren Bedarfs an Buchhaltern die Stellenangebote für Finance-Fachkräfte (+ 4 Indexpunkte).

Mit Blick auf wichtige Branchen zeigte sich der Stellenmarkt im letzten Quartal ebenfalls geschwächt. So wurden in der IT-Industrie deutlich weniger Stellenangebote für Fachkräfte als im Vorquartal veröffentlicht. Der Index sank hier um 40 Punkte, während er im 2. Quartal 2019 noch auf einem Allzeithoch von 223 Indexpunkten lag. Im verarbeitenden Gewerbe fiel der Index um 19 Punkte ab.

Wie seit Jahren werden unter den IT-Spezialisten weiterhin Anwendungs- und Softwareentwickler am meisten gesucht. Doch auch für diese beiden Rollen fiel der Index im 3. Quartal 2019 um 16 bzw. 14 Indexpunkte. Die Stellenangebote für Ingenieure waren im letzten Quartal über alle Einsatzfelder hinweg rückläufig. Stark von dieser Entwicklung betroffen sind auch die zahlenmäßig am häufigsten nachgefragten Entwicklungsingenieure (– 12 Indexpunkte), Automatisierungsingenieure (– 20 Indexpunkte) und Elektroingenieure (– 13 Indexpunkte). In der Automobilindustrie wurden seit Beginn des Index noch nie so wenig Ingenieure gesucht wie im letzten Quartal. Der Index fiel hier auf das Allzeittief von 66 Indexpunkten.

„Mit Zeitverzögerung kommt die konjunkturelle Delle auf dem Stellenmarkt für Fachkräfte an. Die gesamtwirtschaftliche Großwetterlage wirkt sich immer später auf die Arbeitsmärkte aus. Nach wie vor sehen wir den Arbeitsmarkt für Fachkräfte aber als insgesamt stabil an. Allerdings sinkt derzeit seine Volatilität und Dynamik, da Mitarbeiter in schlechteren Zeiten weniger wechselwillig sind“, bilanziert Christoph Niewerth, Vorstand der Hays AG.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015.


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02.10.2019

Hays Global Skills Index 2019

Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen stagnieren weltweit die Löhne

Mannheim, 01.10.2109. Obwohl die Arbeitslosenzahlen weltweit zurückgehen, führt dies nicht zu steigenden Löhnen. Laut der achten Ausgabe des Hays Global Skills Index ist vielmehr weltweit eine Lohnstagnation zu beobachten. Für den Index 2019 haben der international agierende Personaldienstleister Hays und Oxford Economics die Arbeitsmärkte aus 34 Ländern anhand von sieben Indikatoren unter die Lupe genommen.

Der Gesamtindexwert für die untersuchten Länder liegt im Vorjahresvergleich unverändert bei 5,4. Im Vergleich zu 2018 haben sich die Bedingungen auf den Arbeitsmärkten für hochqualifizierte Arbeitskräfte weltweit daher kaum verändert. Für Deutschland liegt der Indexwert nun bei 6,5 (Vorjahr: 6,4). Im Vergleich zu anderen Ländern steht der deutsche Arbeitsmarkt somit stärker unter Spannung. Dafür zeichnen vor allem der hohe Lohndruck bei Branchen und Berufen mit hohen Qualifikationsniveaus sowie der unflexible Arbeitsmarkt verantwortlich.

Der „Talent Mismatch Indicator“, der den Fachkräftemangel bemisst, stieg 2019 im Vorjahresvergleich weltweit geringfügig von 6,6 auf 6,7. Dies ist der höchste Stand seit seiner Einführung im Jahr 2012. Diese Entwicklung sorgt für eine wachsende Lohnungleichheit zwischen hoch- und geringqualifizierten Arbeitskräften, insbesondere in der Region Asien/Pazifik. Als einen Hauptfaktor für die Verschärfung des Fachkräftemangels identifiziert der Index die zunehmende technologische Entwicklung. Dadurch fällt es Unternehmen schwerer, freie Stellen mit geeigneten Fachkräften zu besetzen.

„Für Unternehmen gilt es mehr denn je, ihre Mitarbeiter durch Schulungen und gezielte Weiterbildungen auf die anstehende Automatisierung und zunehmende Digitalisierung vorzubereiten Hier sollten vor allem die an Menschen gebundenen Kompetenzen ausgebaut werden, die nicht automatisiert werden können“, kommentiert Klaus Breitschopf, CEO der Hays AG, die Ergebnisse des Index.

Der Hays Global Skills Index ermittelt für jeden Arbeitsmarkt einen Wert zwischen 0 und 10. Die Punktzahl wird anhand einer Analyse von sieben gleichgewichteten Indikatoren berechnet, wie Bildungsniveau, Arbeitsmarktflexibilität und Lohndruck. Eine Gesamtbewertung von über 5,0 bedeutet, dass der Arbeitsmarkt unter Druck steht.

Mehr Informationen: www.hays-index.com


Über Hays
Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 10.000 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2016/2017 Erlöse in Höhe von 6,09 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.


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