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Aktuelle Meldungen von Hays und aus der Personaldienstleistungsbranche

23.03.2021

Hays-Fachkräfte-Index Februar 2021

Februar 2021

Der Aufwärtstrend in der Nachfrage nach Fachkräften führt sich auch im Februar 2021 fort: während im Januar noch 90 Indexpunkte zu verzeichnen waren, steigt der Wert im Folgemonat auf 95 Indexpunkte an.

Mannheim, 24.03.2021.

Besonders ist vor allen Dingen die Tatsache, dass die Werte in jeder Berufsgruppe gestiegen sind. Die größte Nachfrage verzeichnet der Bereich Sales & Marketing (+9 Indexpunkte), gefolgt von Life Sciences Spezialisten (+7 Indexpunkte). Auch die Ingenieure haben mit einem Zuwachs von +5 Indexpunkten den höchsten Wert seit Februar 2020 erreicht. Ebenso steigend ist die Nachfrage nach Finance-Fachkräften (+4 Indexpunkte) und IT-Experten (+3 Indexpunkte).

 

Auch in den Branchen macht sich ein zu Teilen starker Aufwärtstrend bemerkbar. Während Finanz- und Versicherungsdienstleister als einzige einen Verlust hinnehmen müssen (-1 Indexpunkt), steigen die Werte in den restlichen Bereichen an.

Besonders in der öffentlichen Verwaltung ist die Nachfrage nach Fachkräften im Vergleich zum Vormonat besonders deutlich (+17 Indexpunkte) gewachsen. Ebenfalls sehr stark entwickelt sich das Baugewerbe (+12 Indexpunkte) und das verarbeitende Gewerbe (+11 Indexpunkte).

Doch auch in der IT-Branche und den freiberuflichen, wissenschaftlichen Dienstleistern steigt die Nachfrage nach Personal weiter an (jeweils +6 Indexpunkte), ebenso wie im Handel und bei Personaldienstleistern (jeweils +5 Indexpunkte).

„Trotz der sensiblen internationalen Großwetterlage, sehen wir eine grundsätzlich positive Stimmung für die kommenden Quartale. Daher rechnen wir mit einem weiteren Anstieg unseres Indexes,“ bewertet Dirk Hahn, Vorstand der Hays AG, den gegenwärtigen Arbeitsmarkt.

 

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING.

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Horst Müncheberg
Head of Marketing & PR
Hays AG
Willy-Brandt-Platz 1-3
68161 Mannheim
E: horst.muencheberg@hays.de

25.02.2021

Hays erhöht Beitrag zum Umweltschutz

Mannheim, 25.02.2021. Hays plc will den eigenen Beitrag zum Umweltschutz und zur Bekämpfung des Klimawandels erhöhen und verpflichtet sich, bis Ende 2021 klimaneutral zu werden.

Doing the right thing – so lautet einer der zentralen Unternehmenswerte von Hays, den CEO Alistair Cox nun zum Anlass genommen hat, das Engagement seines Konzerns zur Bekämpfung des Klimawandels zu verstärken. Bei der Verkündung der Halbjahreszahlen Ende Februar gab Cox bekannt, dass Hays in allen Geschäftsbereichen seine Ziele zur Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes konkretisieren werde, um bis Jahresende Klimaneutralität ausrufen zu können. Als weltweiter Branchenführer will Hays damit auch in Sachen Klimaschutz eine Vorreiterrolle einnehmen.

Mit dem Streben nach Klimaneutralität unterstützt der Personaldienstleister die von den Vereinten Nationen im Rahmen der Agenda 2030 verabschiedeten globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals), speziell Ziel 13, wonach es gilt, Maßnahmen zu ergreifen, um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen. Das Klimaneutralitätsziel ist zudem ein klares Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen von 2016, wonach die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius begrenzt werden soll.

 

 

Hays in Deutschland hat in den vergangenen Jahren und Monaten diesbezüglich im Rahmen einer Nachhaltigkeitsstrategie die wichtigsten Handlungsfelder identifiziert, die auch als Grundlage für die Erklärung des Deutschen Nachhaltigkeitskodex dient.

Um Klimaneutralität bis Ende des Jahres zu erreichen, setzt der Personaldienstleister zunächst auf Kompensation, um dann Schritt für Schritt den CO2-Ausstoß weiter zu reduzieren.

Schwerpunktmäßig konzentriert sich Hays in Deutschland dabei auf die Bereiche Mobilität und Stromverbrauch, innerhalb derer bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen wurden. Diese umfassen unter anderem umweltfreundliche Standortkonzepte, den 100-prozentigen Einsatz erneuerbarer Energiequellen sowie eine auf Nachhaltigkeit ausgelegte Reiserichtlinie.

„Der verantwortungsvolle und sparsame Umgang mit Ressourcen ist für uns aus ökologischer wie ökonomischer Sicht gleichermaßen wichtig. Deshalb haben wir bei Hays in Deutschland in den vergangenen Jahren und Monaten etliche Maßnahmen zur Ressourceneffizienz ergriffen und damit ein tragfähiges Fundament für das Ziel Klimaneutralität gelegt“, sagt Dirk Hahn, Vorstandsvorsitzender der Hays AG.

Über Hays

Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2019/2020 Erlöse in Höhe von 6,55 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail, Healthcare und HR.


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16.02.2021

HR-Report 2021
Coronakrise zeigt: Führungsstrukturen verändern sich kaum

- Organisationsstrukturen ändern sich nur zögerlich

- Führungskräfte sprechen Mitarbeitern Vertrauen ab

- Hierarchische Prägung bleibt dominant

 

Mannheim, 16. Februar 2021. Die Umsetzung von New-Work-Praktiken ist vor allem dort fortgeschritten, wo die Mitarbeiter direkt betroffen sind: bei der flexiblen Gestaltung von Arbeitszeiten. Im Gegensatz dazu bleibt die Veränderung der Organisation an sich nahezu unberührt. Zu dieser zentralen Aussage kommt der Personaldienstleister Hays in Zusammenarbeit mit dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) in seinem zehnten HR-Report, „New Work“, zu dem insgesamt 1.046 Fach- und Führungskräfte aus der D-A-CH-Region befragt wurden.

 

Die Ergebnisse zeigen: Trotz flexibler Arbeitszeitpraktiken der Mitarbeiter ändern sich die bestehenden Organisations- und Führungsstrukturen in den Unternehmen nur zögerlich. 59 Prozent der befragten Entscheider geben an, sich im Umgang mit agilen Organisationsformen noch schwerzutun. Ähnlich ist es um die Projektorganisation bestellt. Mehr als der Hälfte der Entscheider haben Probleme bei dem Parallelbetrieb zwischen Projekt und Linie. Dieses Ergebnis überrascht besonders vor dem Hintergrund, da Unternehmen sich bereits seit Jahren zunehmend projektbasiert organisieren.

 

 

Besonders widerspenstig gegenüber Veränderungen scheinen die Führungsstrukturen zu sein. Gründe dafür könnte die große Zurückhaltung von Führungskräften bei der Partizipation der Mitarbeiter an Entscheidungen (59 Prozent) sowie deren Selbstorganisation (58 Prozent) sein. 65 Prozent der befragten Entscheider begründeten ihre Aussagen damit, dass Mitarbeiter mit eigenen Entscheidungen sowie Selbstorganisation überfordert seien. Demzufolge wundert es nicht, dass 71 Prozent der Befragten angeben, Führungskräfte haben Probleme Macht abzugeben. 66 Prozent von ihnen sprechen sich sogar gegen eine Enthierarchisierung aus.

 

„Die Studienergebnisse machen klar, wie stark die Sozialisation der Führungskräfte innerhalb von starren hierarchischen Unternehmensstrukturen noch greift. Mehr noch: wie dieser Zustand die Entwicklung von New-Work-Arbeitsweisen behindert. Die Fahrt mit angezogener Handbremse erzeugt auf Dauer unnötige Spannungen“, so Christoph Niewerth, Vorstand von Hays.

 

Über Hays

Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2019/2020 Erlöse in Höhe von 6,55 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail, Healthcare und HR.


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28.01.2021

Stellenmarkt für Fachkräfte verzeichnet einen Aufwärtstrend im letzten Quartal

Hays-Fachkräfte-Index Q4/2020

Mannheim, 28.01.2021. Im 4. Quartal 2020 ist die Nachfrage nach neuem Personal weiter angestiegen. Alle Spezialisierungen und alle (ausgewiesenen) Branchen weisen positive Veränderungen im Vergleich zum Vorquartal auf (+ 16 Punkte).

Die coronabedingte Konjunkturdelle im 2. und 3. Quartal 2020 ist damit allerdings nicht ausgeglichen, Q4 liegt immer noch deutlich unter dem Wert von Q1/20 zu Jahresbeginn (136 vs. 126).

Die Nachfrage nach Fachkräften entwickelte sich im Vergleich zum Vorquartal für die einzelnen Spezialisierungen unterschiedlich: Den stärksten Zuwachs im Vergleich zu Q3/2020 verzeichnen IT-Fachkräfte (+ 20), HR-Experten (+ 17) sowie Life-Sciences-Fachkräfte (+ 12). Die geringste Nachfragesteigerung entfiel hingegen auf Engineering- und Finance-Spezialisten (+ 11 bzw. + 7).

 

Bei den IT-Experten sind es vor allem IT-Security-Spezialisten (+ 35), SAP-Entwickler (+ 31) sowie IT-Berater (+ 23), die aktuell die Nase vorn haben. Im HR-Bereich sind besonders HR-Business-Partner, Personalentwickler und HR-Manager gefragt.

Bei den Life-Sciences-Spezialisten ist der Bedarf besonders deutlich an Data Scientists (+ 32) sowie an Biowissenschaftlern (+ 24), stark eingebrochen ist hingegen die Nachfrage an Medical Advisors (– 44).

Bei den Ingenieuren verzeichneten vor allem Entwicklungsingenieure Elektrik (+ 22) und Automatisierungsingenieure (+ 19) die höchste Nachfrage, rückläufig war hingegen die Stellenausschreibung für Betriebsingenieure (– 6).

Im Finance-Umfeld stieg der Bedarf vor allem bei Tax-Managern (+ 21) sowie Finanzberatern (+ 17) an. Einen Rückgang verzeichneten vor allem Finanzanalysten (– 5).

Innerhalb der einzelnen Branchen lässt sich mit Ausnahme des öffentlichen Dienstes mit einem Rückgang von – 8 Indexpunkten durchweg ein Anstieg im Vergleich zum Vorquartal, in der IT und im Baugewerbe sogar zum Vorjahresquartal (+ 53 bzw. + 20) feststellen.

Besonders auffällig: Die Versicherungs- und Dienstleistungsbranche, das verarbeitende Gewerbe und der Handel verzeichnen erneut ein Plus.

 

„Trotz der quartalsweisen Schwankungen erholt sich die Fachkräfte-Nachfrage im 4. Quartal 2020 langsam. Die durch die Corona-Pandemie bedingte Zunahme an Digitalisierungsinitiativen spiegelt sich vor allem in der hohen Nachfrage nach IT-Fachkräften wider. Dennoch zählen bei Personalentscheidungen mittlerweile nicht nur Konjunkturschwankungen, sondern häufiger auch strategische Überlegungen. Dazu zählen die gegenwärtige und die gewünschte Mitarbeiterstruktur genauso wie der generelle Umgang mit dem Fachkräftemangel“, kommentiert Dirk Hahn, Vorstandsvorsitzender der Hays AG, den aktuellen Index.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

Über Hays
Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2019/2020 Erlöse in Höhe von 6,55 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail, Healthcare und HR.


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19.01.2021

HR-Report 2021
Coronakrise zeigt: Flexible Arbeitsformen setzen sich durch, schüren aber Spannungen

Coronakrise zeigt:
Flexible Arbeitsformen setzen sich durch, schüren aber Spannungen

 

- Zwei Drittel berichten von mehr zeitlicher Flexibilität
- Flexibles Arbeiten erzeugt Unmut zwischen den Beschäftigtengruppen
- Führungs- und Machtgefüge bleibt weitgehend unverändert

 

Mannheim, 19. Januar 2021. Flexible Arbeitszeiten, Selbstorganisation, flache Hierarchien. Seit Monaten zeigt die Coronakrise, dass die New-Work-Praxis längst nicht so rosig aussieht, wie viele Unternehmen postulieren.

Doch wo steht die Umsetzung aktuell? Wie sieht das neue Arbeiten vor dem Hintergrund eines Homeoffice-Standards aus? Wie haben sich Führungs- und Entscheidungsmechanismen verändert? Diesen Fragen sind der Personaldienstleister Hays in Zusammenarbeit mit dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) im zehnten HR-Report im Schwerpunktthema „New Work“ nachgegangen.

Insgesamt wurden hierfür 1.046 Fach- und Führungskräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Dabei ist der Dienstleistungsbereich mit 46 Prozent am stärksten vertreten, gefolgt von der Industrie mit 38 Prozent und dem öffentlichen Sektor mit 16 Prozent.

Unternehmen gewähren mehr zeitliche Flexibilität

Die Ergebnisse zeigen: Arbeiten, unabhängig von Ort und Zeit, wird von der Mehrheit der befragten Unternehmen ermöglicht. Diese Maßnahme geht allerdings mit Spannungen zwischen den Beschäftigtengruppen einher. So hat die Coronakrise Unternehmen und Arbeitnehmer zu einer Flexibilität getrieben, deren Durchdringung man noch vor einem Jahr für unmöglich gehalten hätte. 61 Prozent der Befragten berichten von einer zeitlichen Flexibilisierung der Arbeit.

Diese Facette von New Work scheint vergleichsweise einfach zu realisieren zu sein, auch weil sie Arbeitgebern wie Arbeitnehmern gleichermaßen Vorteile bietet: je flexibler Arbeitszeit und Arbeitsort der Mitarbeitenden, desto größer die Dispositionsmöglichkeit für den Arbeitgeber. Gleichzeitig können Arbeitnehmer Beruf und Privatleben besser vereinbaren.

Flexibles Arbeiten erzeugt Spannungen bei den Beschäftigten

Der Report offenbart dennoch auch Schattenseiten dieser Entwicklung. Sechs von zehn aller Befragten nehmen spürbare Spannungen zwischen unterschiedlichen Beschäftigungsgruppen im Kontext von New Work wahr.

Die Hauptursache ist Neid (63 Prozent), der entsteht, weil jobbedingt nicht alle Mitarbeiter gleichsam vom Homeoffice-Angebot profitieren können. Insbesondere die unter 40-Jährigen verzeichnen deutlich mehr Spannungen als die über 50-Jährigen.

Aber auch Führungskräfte haben Schwierigkeiten im Umgang mit flexiblen Arbeitszeiten (58 %) und -orten (60 %), denn Leistung und Präsenz gehörten für viele bisher untrennbar zusammen. Die befragten Entscheider tun sich schwer damit, ihren Mitarbeitern das notwendige Vertrauen zu schenken. Anstatt im Zuge von Homeoffice und zeitlicher Unabhängigkeit stärker auf die Eigenverantwortung der Mitarbeiter zu setzen, spricht sich noch mehr als die Hälfte von ihnen dagegen aus. Rund 60 Prozent halten sich darüber hinaus bei der Partizipation ihrer Mitarbeiter an Entscheidungen zurück. Demzufolge wundert es nicht, dass 71 Prozent der Befragten angeben, Führungskräfte haben Probleme, Macht abzugeben.

„Die agile Arbeitswelt konfrontiert die Entscheider mit anderen Denk- und Handlungsmustern, die ihrer erlernten Welt teilweise entgegenstehen. Insofern sind die Vorbehalte, agile Organisationsformen umzusetzen, ungleich höher als in Bezug auf flexible Arbeitsmodelle“, erläutert Prof. Dr. Jutta Rump vom Institut für Beschäftigung und Employability.

Zusammengenommen kann festgehalten werden, dass sich New-Work-Praktiken durch die disruptiven Anpassungen im Frühjahr 2020 lediglich in Bezug auf die örtliche und zeitliche Flexibilität durchgesetzt haben. In puncto einer veränderten Führung und neuen Machtverteilung nimmt die Mehrheit der Befragten keine nennenswerte Veränderung wahr.

„Die Studienergebnisse verdeutlichen: Mit flexiblen Arbeitsmöglichkeiten ist bereits der erste wesentliche Schritt Richtung New Work getan. Jetzt geht es für die Führungskräfte vor allem darum, den Mitarbeitern auch die nötigen Entscheidungsspielräume zu geben, um neue Arbeitsweisen ganzheitlich in den Unternehmen zu verankern“, so Dirk Hahn, Vorstand Hays.

Über Hays
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16.11.2020

Hays-Fachkräfte-Index Oktober 2020

Stabile Nachfrage nach Fachkräften

Die Nachfrage nach Fachkräften hat sich im Oktober nur minimal gegenüber September verändert. Der Hays Fachkräfte-Index legte um einen Punkt zu und erreichte 80 Indexpunkte. Vor allem die schnell steigenden Corona-Infektionszahlen und die Sorge vor einem 2. Lockdown dürften dieses Ergebnis beeinflusst haben und den Anstieg aus dem September abgebremst haben.

Für die einzelnen Berufsgruppen zeigen sich nur geringe Unterschiede im Vergleich zum Vormonat. Die größte Veränderung gab es für Life Sciences-Spezialisten, die etwas stärker gesucht wurden (+ 3 Punkte). Auch für Sales- und Marketing-Experten gab es im Oktober mehr neue Positionen (+ 2 Punkte).

Dagegen verringerten sich für Ingenieure die Anzahl der zu besetzenden Stellen (- 1 Punkt) leicht.

 

Bei den Branchen zeigt sich nach wie vor ein differenziertes Bild: Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen die einzelnen Branchen unterschiedlich stark.

Wie schon in den vergangenen Monaten ist die Fachkräftenachfrage im öffentlichen Sektor weiterhin hoch und erreicht einen Wert von 115 Indexpunkten. IT-Unternehmen haben mit 97 Punkten inzwischen fast das Niveau vor der Corona-Pandemie erreicht. Bauunternehmen hatten im Oktober einen Zuwachs um neun Punkte und erreichen 88 Indexpunkte.

Deutlich geringer ist die Fachkräftenachfrage im verarbeitenden Gewerbe mit einem Wert von 71 Punkten.

 

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING.

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22.10.2020

Hays-Fachkräfte-Index Q3/2020

Mannheim, 22.10.2020. Die wirtschaftliche Belebung im 3. Quartal 2020 führte zu einer steigenden Fachkräftenachfrage. Der Hays-Fachkräfte-Index stieg im Vergleich zum Vorquartal um 16 Punkte auf 110 Indexpunkte an. Der coronabedingte Abschwung im 2. Quartal 2020 ist damit allerdings nicht ausgeglichen. Der aktuelle Wert liegt immer noch deutlich unter dem Niveau der letzten 3 Jahre.

Die Nachfrage nach Fachkräften entwickelte sich hingegen für die einzelnen Spezialisierungen unterschiedlich: Den stärksten Zuwachs im Vergleich zu Q2/2020 verzeichnen Life Sciences-Spezialisten (+ 33), Sales- & Marketing-Spezialisten (+ 21) sowie HR-Experten (+ 18).

 

Bei den Life Sciences-Experten sind es vor allem Biowissenschaftler, Chemiker und Data Scientists, die aktuell gesucht werden. Im Bereich Sales und Marketing gehören Social-Media-Manager (+ 111 Punkte auf 345), Content-Manager (+ 102) sowie SEO-Manager (+ 42) zu den Gewinnern. Bei den HR-Experten ist der Bedarf an Recruitern (+ 36) und HR-Managern (+ 21) am deutlichsten angestiegen.

In den technischen Disziplinen haben sich die Berufsaussichten im letzten Quartal ebenfalls etwas erholt. Die Nachfrage nach Ingenieuren und IT-Spezialisten stieg um 11 bzw. 17 Punkte an.

Bei den Ingenieuren verzeichneten vor allem Bauingenieure (+ 32) sowie Planungsingenieure (+ 19) aufgrund der hohen Auftragslage eine gestiegene Nachfrage, während der Stellenmarkt für andere Disziplinen – wie etwa Entwicklungsingenieure – eher stagniert oder rückläufig ist.

In der IT stieg die Nachfrage im Vergleich zum Vorquartal am stärksten bei IT-Security-Spezialisten (+ 43), Datenbankentwicklern (+ 39) sowie Webentwicklern (+ 32) an, eine gesunkene Nachfrage gab es nur bei Embedded Systems-Entwicklern (– 5).

 

Bezogen auf die einzelnen Branchen zeigt sich ein nahezu einheitliches Bild: Speziell bei IT-Unternehmen (+ 38), der öffentlichen Verwaltung (+ 33) und im Handel (+ 27) stabilisiert sich die Nachfrage nach Spezialisten. Eingebrochen hingegen auf einen Tiefstand mit 126 Indexpunkten ist die Nachfrage nach Experten im Finanz- und Versicherungsdienstleistungssektor. Hier erreichte die Nachfrage den niedrigsten Stand seit Q4/2017.

„Die Fachkräfte-Nachfrage erholt sich im 3. Quartal 2020 leicht. Während in den letzten drei Monaten vor allem die Sicherung der vorhandenen Arbeitsplätze oberste Priorität hatte, denken Unternehmen nun zukunftsgerichtet und transformieren ihre Organisationen sowie Geschäftsmodelle. Die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung hängt jedoch stark vom weiteren Verlauf der Pandemie ab“, so Dirk Hahn, CEO der Hays AG.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

Über Hays
Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2019/2020 Erlöse in Höhe von 6,55 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail, Healthcare und HR.


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29.09.2020

Hays-Studie: Wissensarbeit im digitalen Wandel

Digitalisierung steigert Leistungsdruck und Arbeitsbelastung

Mannheim, 29.09.2020. Neue digitale Technologien sorgen für eine höhere Produktivität, konstatieren 57 Prozent der über 1.000 befragten Wissensarbeiter der neuen Hays-Studie. Doch gehen diese Produktivitätszuwächse mit einem erhöhten Leistungsdruck (59%) und einer stärkeren Arbeitsbelastung (58%) einher. Hinzu kommen die vielfältigen Herausforderungen der VUCA-Welt, die für nahezu alle Wissensarbeiter spürbar sind, wie die Studie aufzeigt.

Allerdings zeigen sich je nach der Gruppe der Befragten deutliche Unterschiede bei der Frage, wie schwer der Umgang mit diesen Herausforderungen fällt: Freiberuflich tätigen Wissensarbeitern fällt der Umgang mit der zunehmenden Verdichtung der Arbeit (43 zu 68 %), den kurzen Planungshorizonten(40 zu 60 %), der Komplexität (35 zu 62%) oder der Ungewissheit über den richtigen Weg (36 zu 54%) nicht so schwer wie festangestellten Führungskräften.

Um den Veränderungen in ihrem Arbeitsumfeld adäquat zu begegnen, wählen Freiberufler und Festangestellte zum Teil sehr unterschiedliche Strategien. So setzen Freiberufler vor allem auf fachliche Netzwerke (74%) und Investments in ihre Weiterbildung (77%). Dagegen steht bei Festangestellten der Rückzug ins private im Vordergrund (53%). Für sie spielt Weiterbildung eine deutlich geringere Rolle (41%), während dies bei den Freiberuflern auf die Familienfokussierung zutrifft (38%).

Deutliche Unterschiede zwischen den beiden Gruppen zeigen sich auch beim Thema Routinetätigkeiten. Für Freiberufler spielen sie nur eine marginale Rolle (Median: 25%), für festangestellte Wissensarbeiter lautet der Wert dagegen 49 Prozent. Deshalb überrascht es nicht, dass Freiberufler ein höheres Maß an Freiheit bei ihrer Tätigkeit eher wahrnehmen (48%) als angestellte Wissensarbeiter (32%).

„Die Automatisierung von Routineaufgaben ist eines der Themen mit dem größten Digitalisierungsbedarf. Um die Kreativität besser zu nutzen, kommen viele Unternehmen jedoch nicht darum herum, auch ihre unzähligen bürokratischen Regelungen auf den Prüfstand zu stellen“, rät Dirk Hahn, CEO der Hays AG.

Für die Studie „Wissensarbeit im digitalen Wandel“ wurden mehr als 1.000 hochqualifizierte Fachkräfte aus Deutschland mit einem akademischen Abschluss befragt. 770 der befragten Wissensarbeiter sind fest angestellt und 272 freiberuflich tätig. Von den fest angestellten Fachkräften ist etwa die Hälfte in einer Führungsrolle und circa acht Prozent in der Geschäfts- bzw. Unternehmensleitung tätig.

Über Hays

Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2018/2019 Erlöse in Höhe von 6,86 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.


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17.09.2020

Hays-Fachkräfte-Index August 2020

Die Nachfrage nach Fachkräften verliert an Schwung

Nach zwei Monaten mit steigenden Veröffentlichungszahlen für neue Positionen hat die Nachfrage nach Fachkräften im August an Schwung verloren. Gegenüber Juli verringerte sich der Hays Fachkräfte-Index um 2 Punkte auf 70 Indexpunkte.

Dabei gibt es innerhalb der einzelnen Berufsgruppen durchaus Bewegung: Stabil zeigte sich der Bedarf für Sales- und Marketing-Experten sowie für Finanzfachkräfte. Leicht verringert war das Angebot für IT-Spezialisten (- 3 Punkte).

Deutlich weniger als noch im Juli wurden Ingenieure und Life Sciences-Spezialisten (- 7 Punkte) gesucht.

 

Auch bei den Branchen zeigt sich nach wie vor ein differenziertes Bild: Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen die einzelnen Branchen unterschiedlich stark.

Den höchsten Bedarf an neuen Mitarbeitern gegenüber Januar hat nach wie vor der öffentliche Sektor mit einem Wert von 102 Punkten.

Deutlich zugelegt hat der Handel. Im August steigerte sich der Index um 7 Punkte gegenüber dem Vormonat.

Unverändert ist der Fachkräftebedarf in der IT und bei den Unternehmen für wissenschaftliche und technische Dienstleistungen.

Weniger neue Positionen wurden vor allem in der Baubranche, aber auch im verarbeitenden Gewerbe (jeweils – 4 Punkte) veröffentlicht. Das verarbeitende Gewerbe ist dabei auch die Branche, die aktuell mit 59 Punkten den geringsten Wert gegenüber der Zeit vor Corona aufweist.

 

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING.

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10.09.2020

Hays-Studie: Wissensarbeit im digitalen Wandel

New Work für Wissensarbeiter noch keine flächendeckende Realität

Mannheim, 10.09.2020. In den letzten drei Jahren hat knapp ein Drittel der Unternehmen neue Technologien für die virtuelle Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter und für flexible Arbeitsformen implementiert. Das zahlt sich aus: Für Wissensarbeiter hat sich ihr Arbeitsalltag auf diesen beiden Feldern spürbar verbessert. Nichtsdestotrotz sind die über 1.000 befragten Wissensarbeiter der neuen Hays-Studie in der Frage gespalten, ob sich Unternehmen nun in Richtung New-Work entwickeln: Dem Anteil positiv gestimmter Wissensarbeiter steht eine gleiche Anzahl gegenüber, die durch die Digitalisierung eher eine Tendenz zurück zu herkömmlichen Modellen konstatiert.

So nehmen 41 Prozent der angestellten Wissensarbeiter einen Ausbau der Eigenverantwortung wahr, während 30 Prozent eine Stärkung der Hierarchien feststellen. Eine Vertrauenskultur halten 38 Prozent für etabliert, dagegen sprechen 30 Prozent von perfektionierten Anreiz- und Kontrollsystemen. Und dass die Selbstorganisation ausgebaut wird, konstatieren 34 Prozent. Umgekehrt sehen jedoch 38 Prozent eine Entwicklung hin zu strafferen Prozessen, Regeln und Hingaben.

Eine Ursache für dieses empirische Bild lautet: Viele Unternehmen fokussieren sich beim digitalen Wandel vor allem auf Technik. So sagen 34 Prozent der Wissensarbeiter, ihr Arbeitsalltag habe sich durch neue Technologien stärk verändert. Dies gilt jedoch in weit geringerem Umfang für die weichen Themen Führung und Kultur. Hier sagen nur 16 bzw. 17 Prozent, auf diesen Feldern hätte es starke Veränderungen gegeben.

Dass die Digitalisierung ihre Wissensarbeit überflüssig macht, befürchtet die breite Mehrheit der Befragten (72 %) allerdings nicht. Gleichwohl halten es 53 Prozent für wahrscheinlich oder möglich, künftig in ihrer Wissensarbeit mit Maschinen und digitalen Lösungen zu interagieren. Für ihre Tätigkeit sei künftig ein breiteres Überblickswissen gefragt (61 Prozent). Dagegen gehen nur 34 Prozent der befragten Wissensarbeiter davon aus, dass durch die Digitalisierung der Grad ihrer Spezialisierung zunehme.

„Um die vielfältigen Potenziale der Wissensarbeiter auszuschöpfen und zu integrieren, bedarf es deutlichen Veränderungen in den Unternehmenskulturen. Technisch sind viele Unternehmen mittlerweile auf einem guten Weg. Aber die weichen Themen müssen parallel mitentwickelt werden, um die Digitalisierung kreativ zu gestalten,“ resümiert Dirk Hahn, CEO der Hays AG.

Für die Studie „Wissensarbeit im digitalen Wandel“ wurden mehr als 1.000 hochqualifizierte Fachkräfte aus Deutschland mit einem akademischen Abschluss befragt. 770 der befragten Wissensarbeiter sind fest angestellt und 272 freiberuflich tätig. Von den fest angestellten Fachkräften sind etwa die Hälfte in einer Führungsrolle und circa acht Prozent in der Geschäfts- bzw. Unternehmensleitung tätig.

Über Hays

Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2018/2019 Erlöse in Höhe von 6,86 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.


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19.08.2020

Hays-Fachkräfte-Index Juli 2020

Die Nachfrage nach Fachkräften zieht spürbar an

Mannheim, 19.08.2020. Die Nachfrage nach Fachkräften hat im Juli deutlich Fahrt aufgenommen. Den zweiten Monat in Folge steigt der Hays-Index an. Gegenüber Juni legte der Index um 6 Punkte auf jetzt 72 Punkte zu.

Den größten Schub gab es im Juli für Sales- und Marketing-Experten (+ 7 Punkte). Knapp dahinter folgen IT-Spezialisten und Finanzfachkräfte mit einer Steigerung um jeweils 6 Indexpunkte. Ingenieure sind ebenfalls stärker als noch im Vormonat (+ 5 Punkte) gesucht. Nur bei Life Sciences-Spezialisten zeigt sich ein geringerer Bedarf als im Juni (- 7 Punkte). Bezogen auf die Indexhöhe sind die Aussichten in den technischen Disziplinen, mit einem Indexwert von jeweils 77 Punkten, deutlich besser als für Fachkräfte anderer Richtungen.

Die Auswertung nach Branchen zeigt: Der öffentliche Sektor nimmt gegenüber allen anderen Branchen eine Ausnahmestellung ein. Er veröffentlichte bisher als einzige Branche mehr Stellen als im Januar. Der Index liegt aktuell bei 111 Punkten und damit 12 Punkte über dem Juni-Wert.

Alle anderen Branchen erreichen Werte zwischen 64 und 80 Punkten. Das bedeutet, dass immer noch rund ein Drittel bis ein Fünftel weniger neue Stellen, in Relation zum Januar, ausgeschrieben werden. Wobei es auch hier große Branchenunterschiede gibt: Deutlich mehr neue Positionen als noch im Juni wurden von der Baubranche (+ 8 Punkte) und von IT-Unternehmen (+ 9 Punkte) veröffentlicht.

Verhaltener entwickelte sich die Nachfrage im verarbeitenden Gewerbe, im Handel sowie bei Finanz- und Versicherungs-Dienstleistungen. Hier beträgt die Steigerung gegenüber dem Vormonat nur 3 bzw. 4 Punkte. Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING.

 

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Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Für diese Sonderauswertung im Rahmen der Corona-Krise bildet jedoch die Anzahl der Stellenanzeigen für den Januar 2020 den Referenzwert von 100.


Horst Müncheberg
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Hays AG
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E: horst.muencheberg@hays.de

27.07.2020

Hays Fachkräfte-Index Q2/2020

Mannheim, 28.7.2020. Der Hays-Fachkräfte-Index ist im 2. Quartal 2020 auf seinen tiefsten Stand seit fünf Jahren gefallen. Innerhalb eines Quartals verringerte sich der Hays-Index um 40 Indexpunkte auf 95 Punkte. Noch nie seit Beginn unserer Auswertung 2015 wurden so wenige offene Positionen ausgeschrieben wie im April, Mai und Juni 2020. Und noch nie gab es innerhalb eines Quartals derart gravierende Veränderungen bei der Suche nach neuem Personal.

Dabei zeigen sich für die einzelnen Spezialisierungen durchaus Unterschiede. Am stärksten betroffen von einer verringerten Nachfrage sind Finance-Spezialisten und Sales- und Marketing-Experten mit minus 46 bzw. minus 49 Indexpunkten.

Bei den Finance-Spezialisten sind es besonders Finanzbuchhalter, Compliance und Tax Manager, für die wesentlich weniger neue offene Positionen ausgeschrieben wurden. Im Bereich Sales und Marketing sind besonders Social-Media und Content Manager betroffen, allerdings von einem hohen Niveau ausgehend.

In den technischen Disziplinen haben sich im letzten Quartal die Berufsaussichten ebenfalls verschlechtert, wenn auch etwas weniger stark. Die Nachfrage nach Ingenieuren und IT-Spezialisten sank um 32 bzw. 39 Punkte. Besonders auffällig: Die Zahl der Stellenausschreibungen für Entwicklungsingenieure für Automotive und Antriebstechnik ist gegenüber 2015 um rund 70 Prozent zurückgegangen. Die Gründe dafür sind nicht nur in der Corona-Pandemie zu suchen – die Automobilbranche hatte schon davor vielfältige Probleme, die sich auch in einer rückläufigen Nachfrage niederschlagen.

Entgegen dem Trend verlief die Suche nach Life-Sciences-Spezialisten, die „nur“ ein Minus von 12 Punkten aufweist. Mitarbeiter für klinische Forschung und Medial Advisor wurden mit plus 10 bzw. plus 20 Punkten deutlich häufiger als im Vorquartal gesucht. Ausschließlich für diese beiden Berufe verzeichnet der Hays-Index eine Zunahme an offenen Positionen im 2. Quartal 2020.

Bezogen auf die einzelnen Branchen zeigt sich ebenfalls ein differenziertes Bild: Nahezu unbeeindruckt von der Corona-Pandemie ist die Anzahl der Stellenausschreibungen des öffentlichen Dienstes. Auch hier gibt es zwar einen negativen Saldo zwischen dem 2. und dem 1. Quartal 2020 (- 9 Punkte). Allerdings liegt der aktuelle Index von 223 höher als die Werte aus dem 2. Halbjahr 2019. Besonders betroffen von der gesunkenen Nachfrage waren der Handel (- 51 Punkte), aber auch IT-Unternehmen (- 62 Punkte).

„Die Nachfrage nach Fachkräften war im 2. Quartal 2020 stark rückläufig. Bedingt durch die Corona-Pandemie und den Lockdown hatte die Sicherung der vorhandenen Arbeitsplätze für die Unternehmen oberste Priorität. Betrachtet man die Werte für Mai und Juni, scheint sich die Nachfrage auf einem geringeren Niveau zu stabilisieren. Die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung hängt stark vom weiteren Verlauf der Pandemie ab. Verschiedene Szenarien, wie etwa eine zweite Welle, aber auch die Verfügbarkeit eines Impfstoffs, sind möglich und hätten ganz unterschiedliche Auswirkungen auf die Entwicklung des Arbeitsmarkts für Fachkräfte in den nächsten Monaten“, so Dirk Hahn, CEO der Hays AG.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.


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10.07.2020

Hays-Studie: Anpassung an eine neue Normalität

Mannheim, 14.07.2020. Führung in Zeiten von Homeoffice und Kurzarbeit stellt die Arbeitswelt auf den Kopf und Manager vor neue Herausforderungen. Das zentrale Ziel, die Belegschaft trotz Distanz zu stabilisieren und als wichtiger Ankerpunkt zu fungieren, stellt für Führungskräfte dabei die größte Schwierigkeit dar.

Dies ergab eine aktuelle empirische Studie des Personaldienstleisters Hays in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Rheingold unter 750 Führungskräften.

Mit der Umstellung auf das Homeoffice als primären Arbeitsplatz empfinden die Befragten die fehlende persönliche und räumliche Nähe zu den Mitarbeitern als größte Hürde. So beklagen 70 Prozent der befragten Führungskräfte einen höheren Zeitaufwand für Führung und Betreuung der Mitarbeiter, indem sie konsequentere und klarere Anweisungen geben müssen (65%).

Überraschend dabei ist, dass die allgemeine Zufriedenheit der Arbeitsergebnisse aus dem Homeoffice jedoch trotz organisationaler Hürden (knapp drei Viertel der Befragten) überwiegt. Da die Mehrheit der Führungskräfte den persönlichen Kontakt zum Mitarbeiter nach wie vor als sehr wichtig einschätzt (87 %), plant knapp die Hälfte aller Unternehmen neben dem weiteren Ausbau der Homeoffice-Option gemischte Angebote zu Präsenz- oder Homeoffice-Lösungen.

Laut der Befragten soll sich die Führungstätigkeit der Zukunft vor allem durch Flexibilität, eine stärkere Mitarbeitermotivation und durch Einforderung von mehr Selbstständigkeit auszeichnen. Hierbei nehmen vor allem eine aktive Vorbildfunktion (47 %) sowie ergebnisorientierte Führung (45 %) eine wichtige Rolle ein. Im gleichen Maße, wie die Corona-Pandemie die Anforderungen an die Führungskräfte verändert hat, haben sich jedoch auch die Erwartungen an die Mitarbeiter gewandelt. Hierbei fordern die Führungskräfte von ihren Mitarbeitern primär eine flexible Handhabung unerwarteter Probleme (42 %) sowie eine hohe Eigenmotivation (40 %).

„In schwierigen Zeiten wie einer Krise und teils leer gefegten Fachkräftemärkten erfahren der persönliche Kontakt und die Gemeinschaft eine Aufwertung. Aus diesem Grund ist es wichtig, hoch qualifizierte und zuverlässige Mitarbeiter weiterhin an sich zu binden, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Dirk Hahn, CEO der Hays AG.

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www.hays.de/die-neue-normalitaet

Über Hays
Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2018/2019 Erlöse in Höhe von 6,86 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.


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29.06.2020

Die neue Normalität

Mannheim, 29.06.2020. Im Zuge der Corona-Pandemie geht jedes fünfte Unternehmen gestärkt aus der Krise hervor, für 33 Prozent der Befragten ist die wirtschaftliche Lage unverändert.

Dennoch haben deutsche Unternehmen durch Corona ganz unterschiedliche Herausforderungen zu bewältigen: Während viele Unternehmen entweder eine gestiegene Nachfrage nach ihren Produkten oder Dienstleistungen verzeichnen (21 %) oder ihr Angebot entsprechend schnell umgestellt haben (17 %), sind bei anderen Organisationen Teile oder Materialien nicht mehr lieferbar oder Absatzmärkte brechen weg (21 %).


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Dies ergab eine aktuelle empirische Studie des Personaldienstleisters Hays in Kooperation mit Rheingold unter 750 Führungskräften.

Rund die Hälfte der befragten Unternehmen (47 %) hat Kurzarbeit für die Belegschaft beantragt, fast jedes fünfte Unternehmen in Höhe von 40–60 Prozent im Vergleich zur Vollauslastung.

Der öffentliche Sektor verzeichnet dabei, trotz der Schließung von kommunalen Einrichtungen wie Museen, Theatern oder Schwimmbädern, den geringsten Anteil an Kurzarbeit (29 %), gefolgt vom Dienstleistungsbereich (46 %). Am stärksten sind Industrieunternehmen mit 62 Prozent betroffen.

„Was die Krise viele Unternehmen gelehrt hat, sind die Erlangung von mehr Sicherheit und die Minimierung von Abhängigkeiten“, so Dirk Hahn, CEO von Hays.

So stimmten fast zwei Drittel der befragten Führungskräfte zu, künftig einen stärkeren Fokus auf die Vermeidung externer Abhängigkeiten zu legen sowie auf die Stärkung der Fertigung von zentralen Produkten oder Dienstleistungen im eigenen Betrieb. Weiter streben 62 % der Befragten wieder eine lokale Nähe zu wichtigen Lieferanten an.

Darüber hinaus führt die Corona-Krise auch zu einem anderen Blick auf die Mitarbeiter. Während der öffentliche Sektor an seiner bisherigen Rekrutierungsstrategie festhält (43 %), gilt dies nur für ein Drittel der Industrie- und Dienstleistungsunternehmen. Unternehmen aus diesen Branchen möchten künftig mehr auf befristete Anstellungen setzen (54 % bzw. 52 %), wohingegen sich die Befragten aus dem öffentlichen Sektor für eine Erhöhung der Anzahl seiner Mitarbeiter in Festanstellung (54 %) aussprechen.

„Durch die Corona-Krise mussten sich Unternehmen vielfältigen Herausforderungen stellen und sowohl interne als auch externe Prozesse überdenken. Organisationen, die bereits vor der Krise viel in Digitalisierung investiert haben, fühlen sich nun deutlich bestätigt. Wir rechnen mit einer starken weiteren Zunahme von Digitalisierungsinitiativen in der kommenden Zeit“, erklärt Dirk Hahn, CEO von Hays.

Über Hays
Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2018/2019 Erlöse in Höhe von 6,86 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.


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23.06.2020

Hays-Fachkräfte-Index Mai 2020

HAYS-FACHKRÄFTE-INDEX MAI 2020

ARBEITSMARKT WEITER RÜCKLÄUFIG

Mannheim, 23.06.2020. Die andauernde Corona-Pandemie zeigt sich nach wie vor spürbar bei der Nachfrage nach Fachkräften auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Der Kurvenverlauf hat sich jedoch abgeschwächt und ist nur noch halb so groß im Vergleich zum Vormonat April 2020 (–4 % statt –8 %).

Seit Jahresbeginn fiel der Stellenmarkt für Fachkräfte in Summe zwischen Januar und Mai 2020 um knapp 40 % geringer aus, mit unterschiedlichen Ausprägungen je nach Branche und Kompetenzfeld.

Am stärksten fällt der Nachfragerückgang für Sales- und Marketing-Experten (–49 %) sowie für Finanzspezialisten (–45 %) aus. Im Vergleich dazu erscheint der Rückgang bei Ingenieuren, IT- und Life-Sciences-Spezialisten mit rund einem Drittel weniger dramatisch.

Im Bereich Handel haben sich die Angebote für hochqualifizierte Fachkräfte halbiert, im verarbeitenden Gewerbe und in der Personaldienstleistungsbranche gab es einen deutlichen Rückgang von jeweils 46 % und 40 %.

Viele Branchen wie das Baugewerbe, die IT oder das produzierende Gewerbe veröffentlichen rund zwischen einem Drittel und einem Viertel weniger Stellenanzeigen.

Der öffentliche Dienst zeigt sich dagegen weiterhin relativ robust und ist die einzige Branche, die im Mai schon wieder mehr Stellen als im April ausschreibt (lediglich –5 % im Vergleich zu Januar 2020).

„Mit Zeitverzögerung kommt der konjunkturelle Abschwung auf dem deutschen Stellenmarkt aufgrund der Corona-Pandemie an. Die unsichere ökonomische Lage hemmt aktuell die Nachfrage nach Spezialisten in fast allen Branchen, wenn auch teils in geringerem Maße als zunächst erwartet. Aufgrund der Zunahme an Digitalisierungsmaßnahmen und Prozessoptimierungen hoffen wir auf eine baldige Entspannung auf dem Arbeitsmarkt“, so Dirk Hahn, Vorstandsvorsitzender der Hays AG.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Für diese Sonderauswertung im Rahmen der Corona-Krise bildet jedoch die Anzahl der Stellenanzeigen für den Januar 2020 den Referenzwert von 100.


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18.05.2020

Hays-Fachkräft-Index April 2020

Arbeitsmarkt für Fachkräfte bricht im April um ein Drittel ein

Mannheim, 18. Mai 2020. Die Corona-Krise hinterlässt auf dem Arbeitsmarkt für Fachkräfte erwartungsgemäß tiefe Spuren. In Summe fiel der Stellenmarkt für Fachkräfte zwischen Januar und April 2020 um ein Drittel geringer aus. Je nach Branche und Kompetenzfeld der Spezialisten ist die Nachfrage unterschiedlich stark gesunken. Dies zeigt eine Sonderauswertung des Hays-Fachkräfte-Index für die ersten vier Monate des Jahres 2020. Zu diesem Zweck wurde der Monat Januar als Referenzwert 100 genommen.

Zu den Branchen, in denen die Nachfrage nach Fachkräften moderater gesunken ist, zählt der öffentliche Sektor. In ihr sank die Zahl der Stellenanzeigen zwischen Januar und April 2020 nur um elf Indexpunkte. Finanzdienstleister verzeichneten mit einem Minus von 21 Indexpunkten zwischen Januar und April 2020 ebenfalls einen im Vergleich zu anderen Branchen geringeren Rückgang.

Fast um die Hälfte (–49 Indexpunkte) reduziert hat sich im gleichen Zeitraum dagegen die Zahl der Stellenangebote aus dem Handel. Auch im verarbeitenden Gewerbe fiel der Einbruch zwischen Januar und April 2020 mit –38 Indexpunkten sehr deutlich aus. In der IT-Industrie sank der Index ebenfalls um 35 Indexpunkte. Hier begann der Sinkflug von einem sehr hohen Stellen-Niveau bereits im Februar.

 

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Bei den jeweiligen Fachkräftegruppen zeigt sich ebenfalls ein differenziertes Bild. Für Finance-Spezialisten liegt der Index im April 2020 um 43 Punkte geringer als im Januar. Die Nachfrage sank jedoch bereits in den Monaten Februar und März spürbar. Sales- und Marketing-Fachkräfte hatten bei einem Minus von 47 Indexpunkten noch schlechtere Karten. Etwas weniger dramatisch zeigte sich die Nachfrage nach Ingenieuren und IT-Spezialisten. Für beide Berufsgruppen fiel der Index um 27 Punkte.

 

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„Wie zu erwarten hat Corona den Stellenmarkt für Fachkräfte aufgrund der unsicheren ökonomischen Lage deutlich nach unten gedrückt. Er ist jedoch nicht so dramatisch eingebrochen, wie wir befürchtet hatten. Wann die Tendenz wieder nach oben zeigt, lässt sich derzeit seriös nicht sagen. Unternehmen stellen nun vieles auf den Prüfstand, darunter auch geplante Stellen“, so Dirk Hahn, Vorstandsvorsitzender der Hays AG.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Für diese Sonderauswertung im Rahmen der Corona-Krise bildet jedoch die Anzahl der Stellenanzeigen für den Januar 2020 den Referenzwert von 100.


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22.04.2020

Hays-Fachkräfte-Index Q1/2020

Vor Corona war der Arbeitsmarkt für Fachkräfte auf gutem Weg

Mannheim, 22.4.2020. Vor der Coronapandemie zeigte sich der Arbeitsmarkt für Spezialisten in einer positiven Verfassung. Die Auswirkungen von Corona werden erst im 2. Quartal 2020 bemerkbar sein. Im Vergleich zum Vorquartal erhöhte sich der Hays-Index im letzten Quartal über alle Berufsgruppen hinweg von 126 auf 135 Punkte. Deutlich stieg vor allem die Zahl der Stellengesuche aus der IT-Industrie (von 159 auf 189 Indexpunkte) und aus dem Baugewerbe (von 180 auf 204 Indexpunkte).

Hays-Fachkräfte-Index nach Spezialisierungen

Auch die Nachfrage nach Fachkräften aus dem öffentlichen Sektor verlief erfreulich und kletterte auf den neuen Rekordwert von 232 Punkten. Die Zahl an Stellenangeboten für Spezialisten von Banken und Versicherungen verzeichnete ebenfalls ein kräftiges Wachstum auf 189 Indexpunkte (+37).

Deutlich mehr gesucht als im Vorquartal wurden IT-Entwickler aus allen Branchen (von 136 auf 158 Indexpunkte). Getragen wurde dieser Anstieg vor allem durch die sehr hohe Nachfrage nach Datenbank-, SAP- und Webentwicklern. Am häufigsten gefordert waren IT-Experten – nicht überraschend – aus der IT-Industrie selbst (von 169 auf 195 Indexpunkte).

Für Ingenieure verlief der Arbeitsmarkt im letzten Quartal ebenfalls erfreulich. Der Index erhöhte sich für diese Berufsgruppe im Vergleich zum Vorquartal um 12 Indexpunkte auf 121. Insbesondere Bauingenieure (+28 Indexpunkte) wurden mehr gesucht. Die branchenübergreifende Nachfrage nach Entwicklungsingenieuren stieg um 14 Indexpunkte auf den neuen Wert von 126 Punkten.

Entgegen dem allgemeinen Trend zeigte sich der Bedarf an Finance-Spezialisten im letzten Quartal deutlich rückläufig (von 143 auf 128 Indexpunkte). Für die beiden zentralen Berufsgruppen Controller und Buchhalter sank die Zahl der Stellenangebote um 11 bzw. 35 Indexpunkte. Damit setzte sich der negative Trend aus dem letzten Quartal von 2019 fort.

Moderat erhöhte sich die Zahl der Stellenangebote für Sales Manager und Marketing Manager (von 115 auf 121 Indexpunkte). Spürbar mehr gefragt waren in erster Linie Online Marketing Manager und Content Manager sowie Social-Media- und PR-Spezialisten.

Hays-Fachkräfte-Index nach Branchen

„Der Arbeitsmarkt für Fachkräfte verlief im ersten Quartal 2020 bis zur Coronakrise gut. Grundsätzlich zeigt er sich zu Beginn eines neuen Jahres eher positiv, da Unternehmen ihre Personalplanungen umsetzen. Durch Corona lässt sich nun allerdings nicht abschätzen, wie sich der Arbeitsmarkt für Fachkräfte mittelfristig gestalten wird. Wir erwarten für die nächste Zeit uneinheitliche Entwicklungen und sind verhalten optimistisch“, führt Dirk Hahn, CEO der Hays AG, aus.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015.

Über Hays
Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2018/2019 Erlöse in Höhe von 6,86 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.


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24.03.2020

HR-Report 2020

Jobportale nach wie vor Top-Rekrutierungskanal

Mannheim, 24.3.2020. Auch in diesem Jahr sind Jobportale im Internet der am häufigsten genutzte Rekrutierungskanal – Tendenz steigend. Nachdem im letzten Jahr 59 Prozent der befragten Unternehmen neue Mitarbeiter über Jobportale gesucht haben, sind es nun bereits 63 Prozent. Auf Platz zwei steht die eigene Website, die 53 Prozent zu Rekrutierungszwecken nutzen. 47 Prozent der Befragten setzen auf Empfehlungen durch die eigenen Mitarbeiter. Dies ergaben die empirischen Ergebnisse des diesjährigen HR-Reports, für den Hays und das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) knapp 1.000 Führungskräfte und Mitarbeiter aus Unternehmen befragt haben.

Der zunehmenden Globalisierung zum Trotz ist die regionale Rekrutierung in diesem Jahr weiter angestiegen. So suchen 54 Prozent der teilnehmenden Unternehmen in ihrem regionalen Umfeld – dies gilt insbesondere für kleine Betriebe bis 1.000 Beschäftigte sowie den öffentlichen Sektor. Von den befragten Unternehmen suchen 51 Prozent landesweit nach Bewerbern. 15 Prozent sprechen Kandidaten EU-weit und neun Prozent weltweit an.

Bei Ländern, die international rekrutieren, stehen wie in den Jahren zuvor das deutschsprachige Ausland (36 %) und westeuropäische Länder im Fokus (32 %). Elf Prozent suchen in Osteuropa nach neuen Mitarbeitenden. Regionen jenseits Europas spielen dagegen nur eine geringe Rolle. So sind sieben Prozent der international rekrutierenden Länder in Nordamerika aktiv und gerade mal zwei Prozent in China – trotz der großen Bedeutung des chinesischen Marktes.

Der jährlich erscheinende HR-Report analysiert die zentralen HR-Fragestellungen, die Organisationen beschäftigen. Er basiert auf einer Onlinebefragung, an der für den aktuellen Report 997 Mitarbeiter aus Organisationen im deutschsprachigen Raum teilnahmen. Befragt wurden Geschäftsführer (19 %), HR-Führungskräfte (16 %), Fachbereichsleiter (42 %) sowie Mitarbeiter ohne Personalverantwortung (24 %). Das diesjährige Schwerpunktthema lautet „lebenslanges Lernen“: www.hays.de/studien

Über Hays
Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2018/2019 Erlöse in Höhe von 6,86 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.


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10.02.2020

HR-Report 2020

Mitarbeiterbindung bleibt das Top-HR-Thema für Unternehmen

Mannheim, 11.2.2020. Im Zuge der demografischen Zuspitzung bleibt die Mitarbeiterbindung (35 %) auch im diesjährigen HR-Report das Top-Thema. Wie im Jahr zuvor folgen auf den Plätzen 2 und 3, die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter zu fördern und die Arbeitsstrukturen zu flexibilisieren (jeweils 31 %). Dagegen hält der Abwärtstrend bei der Bedeutung der Top-Themen aus früheren Jahren, Führung ausbauen (15 %) und Unternehmenskultur weiterentwickeln (26 %), weiter an. Für den diesjährigen HR-Report haben Hays und das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) insgesamt 997 Führungskräfte und Mitarbeiter aus Unternehmen befragt.

Um Mitarbeiter zu binden, ist ein gutes Betriebsklima am wichtigsten (54 %). Zudem spielen eine marktgerechte Bezahlung (37 %) und interessante Aufgaben zentrale Rollen (43 %). Doch hapert es bei diesen drei Themen an der Umsetzung.

In Sachen Führung liegt weiter einiges im Argen. Als größte Stolpersteine für Führungskräfte zeigen sich wie in den letzten Jahren die zu geringe Kommunikation (55 %), das mangelnde Loslassen der Mitarbeiter (44 %) und zu wenig Zeit für Führungsaufgaben (43 %). Diese Werte zeigen, dass die agile Organisation und die mit ihr verbundenen zeitgerechten Führungsrollen noch nicht den Alltag vieler Unternehmen prägen. Ein wichtiger Grund hierfür liegt in den Auswahlkriterien für Führungskräfte: Fachliche Kompetenzen (63 %) liegen hier weit vor sozialen Kompetenzen (37 %). Noch im letzten HR-Report 2019 lagen diese beiden harten und weichen Skills noch eng beieinander.

Der jährlich erscheinende HR-Report analysiert die zentralen HR-Fragestellungen, die Organisationen beschäftigen. Er basiert auf einer Onlinebefragung, an der für den diesjährigen Report 997 Mitarbeiter aus Organisationen im deutschsprachigen Raum teilnahmen. Befragt wurden Geschäftsführer (19 %), HR-Führungskräfte (16 %), Fachbereichsleiter (42 %) sowie Mitarbeiter ohne Personalverantwortung (24 %). Das diesjährige Schwerpunktthema lautet Lebenslanges Lernen: www.hays.de/studien


Über Hays
Hays plc ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 11.500 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2018/2019 Erlöse in Höhe von 6,86 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.


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27.01.2020

Hays eröffnet neuen Standort in Karlsruhe

Der Personaldienstleister Hays eröffnet heute seine deutschlandweit 25. Niederlassung in zentraler Lage in Karlsruhe

Karlsruhe/Mannheim, 27.01.2020. Der Personaldienstleister Hays eröffnet heute seine deutschlandweit 25. Niederlassung in der Fächerstadt Karlsruhe. In den neuen Geschäftsräumen werden sich zunächst sechs Mitarbeiter auf die Geschäftsfelder Automotive, Finance und IT fokussieren. Geplant ist ein sukzessiver Ausbau weiterer Fachrichtungen, sowie die Vermittlung von Fachkräften in unterschiedlichen Vertragsarten.

Durch das weite Einzugsgebiet und seine zentrale Lage im Ballungszentrum Rhein-Neckar, Rhein-Main und Stuttgart, sowie durch die Nähe zur Schweiz und Frankreich, bietet der innovative Technologiestandort ideale Voraussetzungen für den Zugang zu internationalen Märkten und zur Intensivierung der Kundenpflege.

„Durch die hohe Unternehmensdichte und die damit verbundene Kundennähe werden wir unsere Marktpräsenz weiter ausbauen“, resümiert Niederlassungsleiter Nils Hartmann. „In den nächsten drei Jahren wollen wir die Anzahl unserer Projekte aufgrund des hohen Stellenwerts, den das IT- und Engineering-Geschäft in unserem Unternehmen einnimmt, um mehr als zwanzig Prozent steigern.“

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